00997nam0 22002531i 450 UON0002365520231205102030.66820020107d1969 |0itac50 baengMY|||| 1||||Economic development of modern MalayaLim Chong-YahKuala LumpurOxford University Press1969 xix,388 p.ill.tav. ; 24 cmEconomiaMalesiaUONC011048FIMYKuala LumpurUONL000249MAL XIIMALESIA - ECONOMIAALIM Chong-YahUONV015892127649Oxford University PressUONV245947650ITSOL20250711RICASIBA - SISTEMA BIBLIOTECARIO DI ATENEOUONSIUON00023655SIBA - SISTEMA BIBLIOTECARIO DI ATENEOSI MAL XII 011 N SI G 3109 7 011 N Economic development of modern Malaya1198916UNIOR14351oam 2200949 c 450 991084740110332120260102090118.0978384741683838474168399783847416838(CKB)5590000000448404(MiAaPQ)EBC6552117(Au-PeEL)EBL6552117(OCoLC)1247675571(Verlag Barbara Budrich)9783847416838(Perlego)3256111(EXLCZ)99559000000044840420260102d2021 uy 0gerurcnu||||||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierUmkämpfte Zivilgesellschaft Mit menschenrechtsorientierter Gemeinwesenarbeit gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit /Friedemann Bringt1st ed.LeverkusenVerlag Barbara Budrich20211 online resource (302 pages)Soziale Arbeit und Menschenrechte9783847425359 3847425358 Einleitung 1 Zentrale wissenschaftliche Grundlagen der Arbeit 1.1 Politikwissenschaftliche Gegenstandsbeschreibung: Rechtsextremismus 1.1.1 Die Unbrauchbarkeit der Rand-Mitte-Dichotomie für die theoretische Fundierung von Gemeinwesenarbeit gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit 1.1.2 Multidimensionale Analyse extrem rechter Orientierungen 1.2 Sozialwissenschaftliche Gegenstandsbeschreibung: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit 1.2.1 Desintegration und Verlustangst 1.2.2 Das Modell der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit 1.2.3 Innere Zusammenhänge im Modell der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit 1.2.4 Forschungsergebnisse zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in Sachsen 1.2.5 Reproduktion menschenfeindlicher Einstellungen und Unterbrechungsmöglichkeiten 1.3 Sozialraumbezug in der Forschung zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit: Projekt Sozialraumanalysen zum Zusammenleben vor Ort 1.4 Kritik zu Theorie und Forschung der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit 1.5 Theoretische Grundlagen sozialräumlicher Demokratieförderung 1.5.1 Demokratie in Gefahr 1.5.2 Die Rolle der Zivilgesellschaft für eine lebendige demokratische Kultur 1.5.3 Zivilgesellschaft als gelebter Verfassungsschutz – demokratietheoretische Perspektiven für gelingende Gemeinwesenarbeit 2 Verortung sozialprofessioneller Demokratiearbeit im Sozialraum 2.1 Die Sozialraumtheorie bei Pierre Bourdieu 2.1.1 Kapitalformen 2.1.2 Der Sozialraum als Schichtungsmodell soziokultureller Milieus 2.1.3 Habitus 2.2 Die System-Lebenswelt-Differenzierung bei Habermas 2.3 Sozialraumtheorie der Chicago School 2.4 Der Sozialraum als kommunikative Lebenswelt (psychosoziales Feld) 2.5 Schlussfolgerungen für ein integrativ-interdisziplinäres Sozialraumkonzept 2.6 Habitus- und Milieukonstitution: Ressourcenaneignung im Sozialraum 2.6.1 Typisierung deutscher Milieus nach Dispositionen für extrem rechte Orientierungen 2.6.2 Macht als strategische Ressource zur Durchsetzung einer menschenrechtsorientierten Zivilgesellschaft in der Gemeinwesenarbeit 2.6.3 Legitime und illegitime Machtausübung. Das sozialprofessionelle Spannungsfeld zwischen Macht und Bedürfnissen 2.6.4 Umkämpfte Zivilgesellschaft – Wege zur kulturellen Hegemonie demokratischer (Grund-)Werte im Alltag 3 Sozialräumliche Demokratiearbeit als GWA 3.1 Das US-amerikanische Modell: Community Organizing (CO) 3.2 Das frankofone Modell: Soziokulturelle Animation 3.3 Das deutsche Modell: Gemeinwesenarbeit (GWA) 3.4 Social Change Theory – sozialpsychologisches GWA-Fundament 3.4.1 Professionelle Rahmung 3.4.2 Kritik und Synthese 3.5 Demokratieförderung durch aktivierende Sozialraumanalyse und Gemeinwesenarbeit 3.5.1 Hintergründe der Sozialraumforschung 3.5.2 Sozialraumanalyse als Aktionsforschung 3.5.3 Grounded Theory 3.5.4 Sozialraumforschung als Erforschung individueller Lebenswelten 3.5.5 Methoden der empirisch begründeten Aktionsforschung 3.6 Empowerment 3.6.1 Grundprinzipien des Empowerment-Konzeptes 3.6.2 Ressourcen als Grundlagen des Empowerments und ihre Aktivierung 3.6.3 Machtsensible Ressourcenanalyse: prozessualsystemische Denkfigur 3.6.4 Methoden des Empowerments auf unterschiedlichen Ebenen 3.7 Sozialräumliche Demokratieförderung im Kulturbüro Sachsen e.V. 3.7.1 Die spezifisch sächsische Situation sozialräumlicher Demokratiearbeit 3.7.2 Mobile Beratung als gemeinwesenorientierter Beratungsansatz zur Auseinandersetzung mit Ungleichwertigkeitsideologien 3.7.3 Gemeinwesenarbeit als konzeptionell-strategische Reaktion auf sächsische Verhältnisse 4 Sozialräumlicher, konzeptioneller und strategischer Kontext in Projekten der Gemeinwesenarbeit im Kulturbüro Sachsen e.V. 4.1 Der Einfluss von Rahmenbedingungen auf Konzept und Praxis der Gemeinwesenarbeit 4.1.1 Organisatorisch-strategische Bedingungen der Förderprogramme 4.1.2 Theoretischer und sozialräumlicher Rahmen für ortsspezifische Inhalte und Konzeption der Gemeinwesenarbeit 4.1.3 Soziokultureller und politischer Rahmen 4.2 Lebensweltanalyse und Aktivierung mit Gemeindeporträt 4.2.1 Feldzugang und methodisches Vorgehen 4.2.2 Gemeindeporträt für Urlaubsdorf 4.2.3 Gemeindeporträt für Mittelstädt 5 Praxisreflexion der GWA im Kulturbüro Sachsen e.V. 5.1 Kommunale Kontextanalysen als Grundlage für die Praxisreflexion 5.2 Reflexionsdesign 5.2.1 Die externe wissenschaftliche Begleitung 5.2.2 Interne Prozessreflexion und Controlling im Projektverlauf 5.2.3 Beurteilungskriterien zur Prozessqualität 5.2.4 Die drei Dimensionen der formativen Evaluation 5.3 Hinderungsfaktoren im Prozessverlauf der Gemeinwesenarbeitsprojekte 5.4 Projektaktivitäten zur Überwindung behindernder Faktoren 5.5 Defizite in den Gemeinwesenarbeitsprojekten und ihre Bearbeitung 5.6 Externe Perspektive: Reflexion der Prozessqualität 5.6.1 Strukturanalyse 5.6.2 Akteursanalyse 5.6.3 Interaktionsanalyse 5.7 Nachhaltigkeit 5.8 Gemeinwesenarbeit oder gemeinwesenorientierte Demokratieförderung? 5.9 Persönliche Bemerkung zur formativen Praxisreflexion 6 Empfehlungen für zukünftige Gemeinwesenarbeitsprojekte 6.1 Ausgangsbedingungen zukünftiger Gemeinwesenarbeit 6.2 Thesen für eine Erziehungswissenschaft als Praxisförderung 6.3 Empfehlungen zum Verlauf zukünftiger Gemeinwesenarbeitsprojekte 6.4 Plädoyer für eine langfristige Implementierung menschenrechtsorientierter Diskurse durch Gemeinwesenarbeit 6.5 Bedingungen und Chancen für die Auseinandersetzung mit der Reproduktion Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit: Ergebnisse aus der Reflexion der Gemeinwesenarbeitsprojekte im Kulturbüro Sachsen e.V. 6.6 Gelingensfaktoren für Gemeinwesenarbeit als Demokratieförderung Internetquellen Literaturverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Tabellenverzeichnis AbbildungsverzeichnisEs lässt sich ein Trend verzeichnen, nachdem gewalttätig rassistische Haltungen sowohl von extrem rechten als auch reaktionär-bürgerlichen Milieus geteilt werden und sich im öffentlichen Diskurs normalisieren. Diese Situation spiegelt wider, was die soziologische Einstellungsforschung seit Jahren attestiert: Zivilgesellschaften sind nicht unbedingt progressiv, demokratisch und gemeinwohlorientiert. Sie können reaktionär, antidemokratisch und aggressiv eigenwohlorientiert sein. Mit Blick auf diese „dunkle Seite der Zivilgesellschaft“ untersucht die Arbeit speziell für solche Problemkonstellationen konzipierte Projekte einer menschenrechtsorientierten Gemeinwesenarbeit (GWA). Dabei untersucht die Arbeit Gelingensbedingungen für sozialräumliche Veränderungsprozesse zu mehr demokratischer Alltagskultur durch GWA und entwickelt Vorschläge für deren konzeptuelle Weiterentwicklung. A trend can be observed whereby violently racist attitudes are shared by both extreme right-wing and reactionary bourgeois milieus and are becoming normalized in public discourse. This situation reflects what sociological research has attested for years: Civil societies are not necessarily progressive, democratic, and public welfare oriented. They can be reactionary, anti-democratic, and aggressively self-interested. With a view to this "dark side of civil society," the study examines projects of human rights-oriented community work (GWA) designed specifically for such problem constellations. The study examines the conditions for success of socio-spatial processes of change towards a more democratic everyday culture through GWA and develops proposals for their conceptual further development.Mit seiner Dissertation, die Friedemann Bringt mit diesem Buch vorlegt, verfolgt der Autor eine höchst ambitionierte Aufgabe: Vor dem Hintergrund vom Autor initiierter und realisierter Projekte der Gemeinwesenarbeit des Kulturbüros Sachsen e. V. sollen die „Bedingungen einer gelingenden Auseinandersetzung mit Ideologien der Ungleichwertigkeit“ erforscht und „die Projekte reflektiert und Vorschläge für ihre konzeptionelle Weiterentwicklung gemacht werden“ (S. 16).Andreas Seiverth, Forum Erwachsenenbildung, 1-2024 Die von Bringt ausführlich beschriebene sozialräumliche Demokratieförderung des Kulturbüros Sachsen (140–251) ist als wichtigster und für die weitere Praxisentwicklung vielfach anregender Teil der Untersuchung anzusehen. Journal für politische Bildung 1/2022„Die Gefasstheit des Buches widerspiegelt sich im Zusammenwirken theoretischer Themenbezüge und praktischer Anwendungsbeispiele und dessen logischen zusammenführende Analyse. Ferner regen die nachvollziehbaren Gedankengänge und die einleuchtende Gliederung im projektbezogenen Teil des Buches das Weiterdenken an und machen die Empfehlung und Appelle praktisch anwendbar. Ein lesenswertes Buch für Praktiker*innen und unterschiedliche Akteure auf der Meso- und Mikroebene.“Socialnet.de , 25.02.2022Das Werk besticht durch eine gelungene Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Auseinandersetzung mit Gemeinwesenarbeit und Demokratiestärkung. Besondere Relevanz haben hierbei die die „Mühen der Ebene“ zur Demokratiestärkung in solchen Räumen, in denen Demokratieverdrossenheit und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit stark an Einfluss zugenommen haben. In Zeiten, in denen das demokratische Zusammenleben durch wirtschaftliche Einschränkungen sozialstaatlicher Maßnahmen, durch Demokratieverdrossenheit und Zuwachs rechtsextremer und rechtspopulistischer Einflussnahmen zunehmend bedroht ist, kommt diesen Tätigkeiten zur Stärkung einer menschenrechtsorientierten Gemeinwesenarbeit steigende Bedeutung zu. Dazu stellt dieses Buch eine ausgezeichnete analytische und praxisbezogene Hilfestellung dar.socialnet.de, 27.08.2021In diesen fundierten handlungsbezogenen Empfehlungen liegt der besondere Wert der Forschungsarbeit. Bringt gelingt es, einen bislang im deutschen Fachdiskurs wenig diskutierten Forschungsstand zur GWA, deren Ziel eine Stärkung deliberativ-demokratischer Werte ist, mit empirischen Erkenntnissen anzureichern. Die Involviertheit des Autors in die untersuchten Projekte führt nicht zu einer unkritischen Perspektive, sondern ermöglicht ein innovatives und aktivierendesZusammenspiel von Forschung und Praxis.ZRex – Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung, Jg. 1, Heft 2/2021„Der Autor reflektiert den Einfluss sächsischer Verhältnisse und Politik auf die Projektarbeit. Thematisierte die „klassische“ GWA meist soziale Klassen-, Armuts- und Ausgrenzungsverhältnisse, die es durch gemeinschaftliches Handeln zu überwinden galt, so stehen in der GWA des Kulturbüro Sachsen e.V. demokratie- und menschenfeindliche Entwicklungen in Sachsen im Zentrum. Gefordert ist eine politische, genauer demokratiepolitische GWA, die sich der „dunklen Seiten“ der lokalen Zivilgesellschaft annimmt.“Prof. Dr. Roland Roth, Hochschule Magdeburg-Stendal„Die wissenschaftliche Analyse, die Bringt vorlegt, wurde berufsbegleitend zur professionellen Arbeit im Gemeinwesen vorgenommen. Daraus resultiert eine umfangreiche Darstellung der theoretischen und empirischen Grundlagen und Hintergründe zu Gemeinwesenprojekten. Bringt legt ein systematisch entwickeltes Konzept einer menschenrechtsorientierten GWA vor, die Menschen und Institutionen ermöglicht, Demokratie vor Ort zu stärken und sich damit gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit zu schützen.“Prof. Dr. Andreas Zick, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität BielefeldSoziale Arbeit und MenschenrechteGemeinwesenarbeitGWAgroup-based hostilityGruppenbezogene Menschenfeindlichkeitsocial space theorydemocracy workSozialraumtheoriesocial spacesozialräumliche DemokratieförderungDemokratiearbeitideologies of inequalitymultidimensional analysisSozialraumIdeologien der UngleichwertigkeitPierre Bourdieudisintegrationmultidimensionale Analysefear of lossDesintegrationVerlustangstGemeinwesenarbeitGWAgroup-based hostilityGruppenbezogene Menschenfeindlichkeitsocial space theorydemocracy workSozialraumtheoriesocial spacesozialräumliche DemokratieförderungDemokratiearbeitideologies of inequalitymultidimensional analysisSozialraumIdeologien der UngleichwertigkeitPierre Bourdieudisintegrationmultidimensionale Analysefear of lossDesintegrationVerlustangstBringt FriedemannDr.aut1835941MiAaPQMiAaPQMiAaPQBOOK9910847401103321Umkämpfte Zivilgesellschaft4413508UNINA