05134oam 2200949 c 450 991084202980332120260102090118.09783969752999396975299X9783969752999(CKB)30480518300041(MiAaPQ)EBC31217367(Au-PeEL)EBL31217367(Exl-AI)31217367(OCoLC)1427663999(Brill | mentis)9783969752999(EXLCZ)993048051830004120260102d2024 uy 0gerur|||||||||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierPoetische Gerechtigkeit als kognitives Prinzip der RezeptionVerrat und Strafe bei Arthur SchnitzlerMárta Horváth1st ed.PaderbornBrill | mentis20241 online resource (169 pages)Poetogenesis - Studien zur empirischen Anthropologie der Literatur149783957432995 3957432995 Inhalt -- Dank -- Kapitel 1 Verrat und Gerechtigkeit -- 1.1 Verräter und ihre Bestrafung in der Literatur -- 1.2 Poetische Gerechtigkeit als Strukturelement des Plots -- 1.3 Poetische Gerechtigkeit als Interpretation des Lesers -- 1.4 Narratives Verstehen und Kausalzuschreibung. Zur Methode der Arbeit -- 1.5 Zum Aufbau der Arbeit -- Kapitel 2 Die kognitive Grundlage von Gerechtigkeitserwartungen -- 2.1 Gerechte-Welt-Glaube und Rechtsgefühl -- 2.2 Vertrauen, Verrat und altruistische Bestrafung -- 2.3 Verrat, altruistische Bestrafung und fiktionales Erzählen -- Kapitel 3 Gerechtigkeitserwartung und Leserattribuierung -- 3.1 Kausalattribuierung und Intentionszuschreibung -- 3.2 Teleologisches Denken -- 3.3 Gerechtigkeit und Symmetrieerwartung -- Kapitel 4 Kohärenzbildung und emotionale Wirkung -- 4.1 Moralisches Urteil beim Lesen fiktionaler Erzähltexte -- 4.2 Moralische Emotionen beim Lesen -- 4.2.1 Gefühlte Emotionen -- 4.2.2 Ärger als gefühlte Emotion des Lesers -- 4.2.3 Wahrgenommene Emotionen -- 4.2.4 Scham und Schuld als wahrgenommene Figurenemotionen -- 4.3 Empathische Resistenz als Widerstand gegen Ungerechtigkeiten -- Kapitel 5 Formen der poetischen Gerechtigkeit bei Arthur Schnitzler -- 5.1 Erlebte Rede bei der Darstellung von Verrat -- 5.2 Poetische Gerechtigkeit als Handlungselement -- 5.2.1 Poetische Gerechtigkeit durch Schicksalswende. Der Mörder -- 5.2.2 Gerechtigkeit durch Rache. Spiel im Morgengrauen -- 5.3 Das moralische Urteil des Lesers. Gerechtigkeit durch dargestelltes Scham- und SchuldgefühlGenerated by AI.Poetische Gerechtigkeit ist ein seit der Antike bekanntes und in der Aufklärung zum normativen Prinzip erhobenes Konzept, das in der Gegenwart weitgehend als obsolet abgetan wird und heute meist nur noch in populärliterarischen Werken präsent ist. Interpretationen, welche die poetische Gerechtigkeit verwerfen, operieren jedoch mit einem traditionellen, textorientierten Begriff und behandeln sie als Strukturelement des Plots. Im vorliegenden Buch wird das Konzept im kognitionstheoretischen Rahmen neu interpretiert und nicht mehr als Bestandteil der Handlung, sondern als Interpretation des Lesers verstanden, motiviert von verschiedenen kognitiven Dispositionen, wie z.B. dem ‚Rechtsgefühl‘, dem ‚Glauben an eine gerechte Welt‘ oder der ‚altruistischen Bestrafung‘. Diese Neuinterpretation wird anhand von Arthur Schnitzlers Verräter-Narrativen erprobt, in denen eine für die Zeit um 1900 typische psychologisierende Version von poetischer Gerechtigkeit rekonstruiert wird.Poetogenesis - Studien Zur Empirischen Anthropologie der Literatur SeriesRechtsgefühlKausalitätTextverstehensprozessJahrhundertwendeum 1900ÄrgerSchuldSchamNarrativBetrugPsychoanalyseSense of justicecausalityaround 1900angerguiltshamenarrativedeceptionpsychoanalysisRechtsgefühlKausalitätTextverstehensprozessJahrhundertwendeum 1900ÄrgerSchuldSchamNarrativBetrugPsychoanalyseSense of justicecausalityaround 1900angerguiltshamenarrativedeceptionpsychoanalysis150.195Horvath Martaaut1732102MiAaPQMiAaPQMiAaPQBOOK9910842029803321Poetische Gerechtigkeit Als Kognitives Prinzip der Rezeption4145746UNINA