02501nam 22003733a 450 991083299400332120231108184542.097838353801653835380168https://doi.org/10.46500/83533217(CKB)5710000000162156(ScCtBLL)60477e28-2104-4556-b9d6-18f781e46e1a(EXLCZ)99571000000016215620231108i20232023 uu geruru||||||||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierIndiskrete Fiktionen : Theorie und Praxis des Schlüsselromans 1960-2015 /Johannes FranzenGöttingen :Wallstein Verlag,2023.1 online resource (457 p.)Eine Theorie des Schlüsselromans als ästhetisch und moralisch fragwürdige Gattung sowie ein Sittengemälde des Feuilletons der Gegenwart. Der Schlüsselroman ist eine zwielichtige Gattung. Hinter seinen scheinbar fiktiven Figuren lassen sich reale Personen erkennen, die mit suggestiven Strategien bloßgestellt werden. Der Verfasser eines Schlüsselromans nutzt den Roman als Waffe in persönlichen und politischen Konflikten. Dieses Potential hat dem Schlüsselroman den Ruf ästhetischer wie moralischer Minderwertigkeit eingehandelt; die Vorwürfe lauten: Boulevard, Meinungsjournalismus oder pseudokünstlerische Indiskretion. Wo ein Konzept so heftige Irritationen auslöst, liegt es nahe, nach den Gründen für diese Irritationen zu fragen. Anhand zahlreicher Beispiele von Schlüsselromanereignissen seit den 1960er Jahren untersucht Johannes Franzen fiktions- und gattungstheoretische Probleme und widmet sich den ethischen Fragen, die die Verarbeitung realer Menschen in literarischen Texten aufwerfen. Es werden bekannte Skandale - Thomas Bernhards »Holzfällen«, Martin Walsers »Tod eines Kritikers« oder Maxim Billers »Esra« - einer erzählerischen Analyse unterzogen, aber auch Fälle aus der Peripherie des Literarischen wie Klaus Rainer Röhls »Die Genossin« und Helmut Karaseks »Das Magazin«.Foreign Language Study / GermanbisacshLanguage and languagesStudy and teachingForeign Language Study / GermanLanguage and languagesStudy and teaching.Franzen Johannes1362451ScCtBLLScCtBLLBOOK9910832994003321Indiskrete Fiktionen3381592UNINA