03819nam 2200505 450 991081365060332120200520144314.03-11-057144-73-11-057413-610.1515/9783110574135(CKB)4100000005043733(MiAaPQ)EBC5516750(DE-B1597)488904(OCoLC)1046619768(DE-B1597)9783110574135(Au-PeEL)EBL5516750(CaPaEBR)ebr11610611(OCoLC)1054060785(EXLCZ)99410000000504373320181015d2018 uy 0gerurcnu||||||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierGeschichte des nicht-essens Verzicht, Vermeidung und Verweigerung in der moderne /Norman Aselmeyer, Veronika Settele (Hrsg.)Berlin ;Boston :De Gruyter Oldenbourg,2018.1 online resource (353 pages)Historische Zeitschrift, Beihefte ;Beihefte 733-11-057119-6 Frontmatter -- Inhalt -- Nicht-Essen / Settele, Veronika / Aselmeyer, Norman -- I. Selbstverantwortung -- Essen als Selbsttechnik / Möhring, Maren -- Von der Hausfrau zum Hindenburg der Küche / Spreizer, Christa -- Verzicht als politische Strategie / Reiher, Cornelia -- II. Steuerung -- Fortschritt und Fälschung / Häfner, Lutz -- Der erste politische Hungerstreik in den USA / Buschmann, Maximilian -- "Kein Defekt der Rasse, sondern des Hungers" / Brinkmann, Sören -- Verspätete Erfolgsnachrichten / Spiekermann, Uwe -- III. Sinnsysteme -- Weißes (Nicht-)Essen im Kongofreistaat und in Deutsch-Ostafrika (1884-1914) / Natermann, Diana M. -- Körper, Moral, Gesellschaft / Hauser, Julia -- No Chocolate Creams / Mackert, Nina -- Zeiten des Nicht-Essens / Nolte, Paul -- Dank -- Die Autorinnen und Autoren -- RegisterErnährung ist in Mode. Gerade in Verzicht und Vermeidung von Nahrungsmitteln liegt heute das Heil für Mensch und Gesellschaft. Wie kam es, dass Essen entgegen seiner physiologischen Funktion zur Bedrohung von Gesundheit und Gesellschaft wurde?Ende des 19. Jahrhunderts verbesserte sich die Verfügbarkeit von Lebensmitteln in Industrieländern derart, dass die zuvor periodisch wiederkehrenden Hungersnöte überwunden waren. Nicht-Essen stand nicht länger allein für Knappheit und Armut, sondern bekam als Ausdruck bewussten Handelns eine neue Bedeutung. Gesellschaften begannen, sich entlang des Essensverzichts sozial und kulturell zu organisieren. Diäthalten und Schlanksein, Hungerstreik und Vegetarismus, Knappheit und Mangel, Gesundheitsvorsorge und Rationalisierung sind nur einige der im Band behandelten Themen, in denen das Nicht-Essen historisch relevant wurde. Alle Spielarten des Nicht-Essens erhellen Praktiken der Selbstverantwortung, staatliche Regulierung sowie individuelle und kollektive Sinnbildung und ermöglichen so, gesellschaftliche Wandlungsprozesse zu entziffern.Der Band schreibt mit seinem kulturhistorischen Zugriff auf das "Nicht-Essen" ein neues Kapitel der Essensgeschichte. Er richtet sich sowohl an Historiker und Historikerinnen als auch an all diejenigen Leserinnen und Leser, die sich für das Verhältnis von Individuum, Nahrung und Gesellschaft interessieren.Historische Zeitschrift. Beiheft ;Beiheft 73.NutritionHistoryCongressesNutritionHistory613.2Aselmeyer NormanSettele VeronikaMiAaPQMiAaPQMiAaPQBOOK9910813650603321Geschichte des nicht-essens4093630UNINA