02444nam 2200373 u 450 9910800144303321202401243-8353-8547-X(CKB)28208596600041(oapen)doab133479(EXLCZ)992820859660004120230914d2023uuuu uy 0engurmn|---annantxtrdacontentcrdamediacrrdacarrierVon Wartburg zu OpelArbeit und Ungleichheit im Automobilwerk Eisenach 1970-1992Wallstein Verlag20241 online resource9783835354869 In der Arbeitswelt der DDR bestanden markante soziale Ungleichheiten, die sich mit der Vereinigung verschärften. Die Gesellschaft der DDR war stark über die Arbeit im Betrieb organisiert, die wesentlich zur »Vergesellschaftung« beitrug. Da Betriebe das soziale und materielle Leben organisierten, prägten sie auch soziale Ungleichheit, obwohl sich die DDR als egalitäre Gesellschaft verstand. Jessica Lindner-Elsner untersucht am Beispiel des VEB Automobilwerk Eisenach, das den Wartburg baute, wie sich Arbeitsbedingungen und soziale Ungleichheit wandelten. Dies zeigt sie für die Kernbelegschaften und vulnerable Arbeiter:innen wie etwa Strafgefangene, Menschen mit Behinderungen und Ausländer. Sie waren gegenüber Mitarbeiter:innen in Normalarbeitsverhältnissen benachteiligt. Deutlich wird zudem die Ungleichbehandlungen von Frauen, die aufgrund fortbestehender Rollenverteilungen weniger flexibel auf Arbeitsanforderungen regieren konnten. Die Autorin fragt, wie solche Benachteiligungen im planwirtschaftlichen System entstanden. Ebenso zeigt sie, wie sich die Muster sozialer Ungleichheit im Übergang zur Marktwirtschaft veränderten, als das Automobilwerk durch die Treuhandanstalt abgewickelt wurde und mit Opel in Eisenach ein neuer Hersteller übernahm.AutomotiveEuropeGermanyHistorythema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHD European historythema EDItEUR::W Lifestyle, Hobbies and Leisure::WG Transport: general interest::WGC Road and motor vehicles: general interestTransportationJessica Lindner-Elsner1588131BOOK9910800144303321Von Wartburg zu Opel4422771UNINA