04820nam 2200805 450 991078750090332120230807212340.03-11-040678-03-11-040663-210.1515/9783110406634(CKB)3710000000323461(EBL)1787227(SSID)ssj0001401798(PQKBManifestationID)11884054(PQKBTitleCode)TC0001401798(PQKBWorkID)11351990(PQKB)10194271(MiAaPQ)EBC1787227(DE-B1597)444722(OCoLC)1002274493(OCoLC)1004874625(OCoLC)1011475799(OCoLC)1013962708(OCoLC)979754067(OCoLC)999378149(DE-B1597)9783110406634(Au-PeEL)EBL1787227(CaPaEBR)ebr11009071(CaONFJC)MIL806413(OCoLC)898769788(EXLCZ)99371000000032346120150202h20152015 uy 0gerur|n|---|||||txtccrDie Hieroglyphe im 18. Jahrhundert Theorien zwischen Aufklärung und Esoterik /Annette GraczykBerlin, Germany :De Gruyter,2015.©20151 online resource (334 p.)Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung,0948-6070 ;51Description based upon print version of record.3-11-040251-3 Includes bibliographical references and index.Frontmatter -- Danksagung -- Inhalt -- Einführung -- A. Die Hieroglyphik als Merkmal frühgeschichtlicher Kulturen -- 1. Hieroglyphen und poetische Charaktere in Giambattista Vicos Theorie der Kulturentstehung -- 2. Von den Schriftstufen der Ägypter zu den Sprachstufen der Bibel: William Warburtons Hieroglyphentheorie -- 3. Göttliche Weisheit und Beginn der Kultur: Johann Gottfried Herders Schöpfungshieroglyphe -- B. Die Hieroglyphe in der Kunsttheorie von Denis Diderot -- C. Der Körper als göttliche Natursprache in der Physiognomik von Johann Caspar Lavater -- D. Die Hieroglyphe als Abglanz des Göttlichen in theosophischen Konstruktionen -- 1. Natursprache, Naturschrift und Hieroglyphik in der Theosophie von Louis-Claude de Saint-Martin -- 2. Die Hieroglyphen in der Theosophie von Karl von Eckartshausen -- Zusammenfassung -- Literaturverzeichnis -- Verzeichnis der Abbildungen und ihrer Nachweise -- NamenregisterDie Hieroglyphen waren im 18. Jahrhundert eine Herausforderung für die Aufklärung und zugleich ein willkommener Gegenstand für die Esoterik. Sie galten - über den Ägyptenbezug hinaus - als rätselhafte Reste einer vorzeitigen, unbekannt gewordenen Kommunikation zwischen Bilderschrift, Gestensprache und Symbolik und erlangten eine Schlüsselstellung in der Sprach- und Schrifttheorie, der Kulturanthropologie, der Theologie und der Theosophie, aber auch in Physiognomik und Kunsttheorie. Man sah in ihnen die dunklen Anfänge jeglicher Kultur, in denen die Menschen gleichsam noch mit den Göttern verkehrten. Teils wurden sie dabei kulturanthropologisch interpretiert: Die Hieroglyphen waren die heilige Zeichen einer theokratischen Kultur, die sich durch Religion und Göttervorstellungen ihr Weltbild schuf. Teils wurden sie mit Hilfe hermetischer und neuplatonistischer Traditionen zu Botschaften des Göttlichen sakralisiert. Insgesamt erweist sich die Hieroglyphe im 18. Jahrhundert für Aufklärer und Esoteriker als Begriff, mit dem scheinbar disjunktive Phänomene wie Bild, Gestik und Schrift, Mythos und Logos sowie Metapher, Gleichnis, Metonymie und Allegorie als miteinander zusammenhängend oder zumindest kombinierbar angesprochen werdenHallesche Beiträge zur europäischen Aufklärung ;51.(DE-601)105482250(DE-588)4159836-2Hieroglyphenschriftgnd(DE-601)105778818(DE-588)4120107-3Ägyptischgnd(DE-601)106142275(DE-588)4059787-8TheoriegndLITERARY COLLECTIONS / European / GeneralbisacshEuropeCivilization18th centuryEuropeCivilizationEgyptian influencesHieroglyphics.enlightenment.HieroglyphenschriftÄgyptischTheorieLITERARY COLLECTIONS / European / General.940.2/53EO 2060rvkGraczyk Annette1955-1528989MiAaPQMiAaPQMiAaPQBOOK9910787500903321Die Hieroglyphe im 18. Jahrhundert3772995UNINA