04171nam 22007575 450 991059714030332120250628110031.010.1007/978-3-658-39227-7(CKB)5850000000084313(DE-He213)978-3-658-39227-7(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/92897(MiAaPQ)EBC7109294(Au-PeEL)EBL7109294(OCoLC)1351751896(ODN)ODN0010072355(EXLCZ)99585000000008431320221011d2023 u| 0gerurnn#008mamaatxtrdacontentcrdamediacrrdacarrierOrganisiertes Misstrauen und ausdifferenzierte Kontrolle Zur Soziologie der Polizei /von Martin Weißmann1st ed. 2023.WiesbadenSpringer Nature2023Wiesbaden :Springer Fachmedien Wiesbaden :Imprint: Springer VS,2023.1 online resource (XI, 436 S. 1 Abb.)Organisationssoziologie,2625-69409783658392277 3658392274 9783658392260 3658392266 Einleitung -- Ausgangspunkte und Perspektiven. Die (Kriminal-)Polizei als misstrauisches Sozialsystem und Polizeiarbeit als Arbeit an den Grenzen des Rechts -- Zur Soziologie der Polizei -- Schluss.Martin Weißmann legt in diesem Open-Access-Buch theoretische Synthesen zu zentralen Themen der interdisziplinären Polizeiforschung vor und leistet damit einen Beitrag zur Integration dieser ansonsten oft empiristischen Forschung in die stärker theorieorientierte Soziologie. Er schlägt vor, (Kriminal-)Polizeien als Fall misstrauischer Sozialsysteme zu analysieren. Wie beispielsweise auch Geheimdienste oder der Investigativjournalismus sind sie auf die Gewinnung von Informationen über eine Umwelt spezialisiert, welche dies durch Prozesse des Verbergens und Täuschens erschwert. Empirisch behandelt das Buch zunächst die (Vor-)Geschichte polizeilicher Ermittlungsarbeit in Europa als Fall der Ausdifferenzierung, Professionalisierung und Organisationswerdung sozialer Kontrolle (untersucht an den Fällen Englands im 18. Jahrhundert sowie der Kriminalpolizeien in Paris um 1820 und Berlin um 1920). Die anschließenden Kapitel widmen sich der Arbeit von Polizisten mit Informanten und an Beschuldigten (in der Vernehmung) als Fall des Kontakts einer organisationalen Grenzrolle mit formal nicht zur Kooperation verpflichteten Nichtmitgliedern der Organisation. Und schließlich analysiert der Autor den polizeilichen Korpsgeist als Fall einer kollegialen Versicherungsgemeinschaft gegen die individuelle Verantwortlichkeit für Fehler bei der Arbeit. Der Autor Martin Weißmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld.Organisationssoziologie,2625-6940Organizational sociologyOccupations—Sociological aspectsCriminologySocial sciences—PhilosophyDeviant behaviorSocial controlSociology of Organizations and OccupationsCriminology TheorySocial TheoryDeviance and Social ControlOrganizational sociology.Occupations—Sociological aspects.Criminology.Social sciences—Philosophy.Deviant behavior.Social control.Sociology of Organizations and Occupations.Criminology Theory.Social Theory.Deviance and Social Control.302.35305.9SOC000000SOC004000SOC026000bisacshWeißmann Martinauthttp://id.loc.gov/vocabulary/relators/aut1183100MiAaPQMiAaPQMiAaPQBOOK9910597140303321Organisiertes Misstrauen und ausdifferenzierte Kontrolle2996330UNINA