10243nam 22005413 450 991055771170332120250306084516.097837489122863748912285(CKB)5490000000111225(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/71848(MiAaPQ)EBC6713707(Au-PeEL)EBL6713707(OCoLC)1266907696(EXLCZ)99549000000011122520250306d2021 uy 0gerurmn|---annantxtrdacontentcrdamediacrrdacarrierDie Staatenhaftung im Völkerrecht am Beispiel von informationstechnischen Gefährdungslagen1st ed.Baden-Baden :Nomos Verlagsgesellschaft,2021.©2021.1 electronic resource (372 p.)Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und VölkerrechtBand 3099783848772162 3848772167 Cover -- Gegenstand und Gang der Untersuchung -- 1. Kapitel: Staatenhaftung in der Systematik des Völkerrechts -- A. Die Arbeiten der Völkerrechtskommission der Vereinten Nationen -- I. Staatenverantwortlichkeit -- II. Staatenhaftung -- 1. Staatenhaftung - Kartografie der Völkerrechtskommission -- a) Anwendungsbereich gemäß den AIL von 1996 -- b) Schadensvermeidung gemäß den AIL von 1996 -- c) Wiedergutmachung gemäß den AIL von 1996 -- 2. Staatenhaftung - „a case of misplaced emphasis"? -- a) Anwendungsbereich der Haftungsstudie -- b) Prävention grenzüberschreitender Schäden durch gefährliche Aktivitäten -- c) Verlustzuweisung bei grenzüberschreitenden Schäden durch gefährliche Aktivitäten -- III. Kodifikation oder Weiterentwicklung von Völkerrecht -- 1. Staatenverantwortlichkeit -- 2. Schadensprävention und Verlustzuweisung -- 3. Staatenhaftung -- B. Rechtsprechung -- I. Schadensvermeidungspflicht -- 1. Verhaltensbezogene und ergebnisbezogene Pflichten -- 2. Verfahrensbezogene und materielle Pflichten -- 3. Staatenverantwortlichkeit oder doch Staatenhaftung? -- a) Haftungsart und -standard -- b) Schnittstelle zwischen Schadensvermeidungspflicht und Verhinderungspflicht -- II. Verhinderungs- und Schutzpflichten -- 1. Völkerrechtlich verbotene Handlungen -- 2. Nicht-staatliche Verbrechen -- 3. Menschenrechtsverletzungen -- III. Ergebnis -- C. Völkergewohnheitsrecht -- I. Staatenhaftung unter dem Deckmantel von ex gratia-Zahlungen -- 1. Gut Dam-Fall -- 2. Fluss Mur-Fall -- 3. Juliana-Fall -- 4. Cosmos 954-Fall -- 5. Fukuyu Maru-Fall -- 6. Tschernobyl-Fall -- 7. Aerial Herbicide Spraying-Fall -- 8. Ergebnis -- II. Wandel von Staatenhaftung zur privaten Haftung -- 1. Cherry Point-Fall -- 2. Sandoz Rhein-Fall -- 3. Baia Mare-Fall -- 4. Montara Oil Spill-Fall -- 5. Deepwater Horizon-Fall -- 6. Ergebnis -- D. Völkervertragsrecht.I. Originäre Staatenhaftung -- 1. Weltraumhaftung -- a) Verschuldensabhängige Haftung -- b) Verschuldensunabhängige Haftung -- 2. Anlage VI zum Umweltschutzprotokoll zum Antarktisvertrag -- 3. VN-Wasserlaufkonvention -- 4. Wirtschaftsvölkerrecht -- a) Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen -- b) Übereinkommen über Subventionen und Ausgleichsmaßnahmen -- c) Internationale Investitionsschutzverträge -- II. Ergänzende Staatenhaftung -- 1. Zivilrechtliche Haftung nach den Nuklearhaftungsabkommen -- 2. Staatliche Haftung nach den Nuklearhaftungsabkommen -- III. Subsidiäre Staatenhaftung -- 1. Subsidiäre Haftung nach den Nuklearhaftungsabkommen -- 2. Subsidiäre Haftung im antarktischen Haftungssystem -- IV. Modellcharakter zivilrechtlicher Haftungssysteme -- 1. Kausaler Schaden durch besonders gefährliche Aktivität -- 2. Haftungsstandard -- 3. Haftungsträger -- a) Schadensverursacher -- b) Entschädigungsfonds bei Überschreiten der Haftungshöchstgrenze -- c) Entschädigungsfonds bei Nachweisproblemen -- V. Ergebnis -- E. Allgemeine Rechtsgrundsätze -- I. Grundsatz der guten Nachbarschaft -- II. Schädigungsverbot -- 1. Grundsatz der Schadensprävention -- 2. Grundsatz angemessener Nutzung -- 3. Vorsorgegrundsatz -- III. Verursachergrundsatz -- IV. Haftungsgrundsätze in den nationalen Rechtsordnungen -- V. Ergebnis -- F. Zusammenfassung -- 2. Kapitel: Konstitutive Elemente der staatlichen Einstandspflichten -- A. Konstitutive Elemente der Staatenverantwortlichkeit -- I. Völkerrechtswidrigkeit -- 1. Verletzung negativer Verpflichtungen -- 2. Verletzung positiver Verpflichtungen -- a) Territorium bzw. Hoheitsgewalt -- b) Reale Handlungsmöglichkeit -- c) Kenntnis -- II. Konsequenzen der Staatenverantwortlichkeit -- B. Konstitutive Elemente der Staatenhaftung -- I. Anwendungsbereich -- 1. Schaden -- 2. (Hoch-)gefährliche Aktivität -- 3. Kausalität.II. Schadensvermeidung und Schadenskompensation -- III. Gebotene Sorgfalt -- IV. Haftungsart und -standard -- C. Zusammenfassung -- 3. Kapitel: Staatenverantwortlichkeit für informationstechnische Systeme -- A. Informationsoperationen -- I. Informationsangriffe -- II. Informationsausbeutung -- B. Informationsoperationen in der internationalen Praxis -- I. Informationsangriffe auf Estland und Georgien -- II. Informationsangriff durch Schadprogramm „Stuxnet" -- III. Informationsausbeutung durch Schadprogramme „Duqu" und „Flame" -- IV. Informationsausbeutung durch Geheimdienste „Five Eyes" -- V. Informationsausbeutung durch Hackergruppe „Guardians of Peace" -- VI. Informationsausbeutung und -angriff auf das „Democratic National Committee" -- C. Völkerrechtswidrigkeit -- I. Informationskrieg und Informationskriegsführung -- 1. Informationsangriff als Gewalt im Sinne der VN-Charta -- 2. Informationsangriff als Angriff im Sinne des humanitären Völkerrechts -- 3. Informationskrieg und Informationskriegsführung in der internationalen Praxis -- II. Informationsintervention -- 1. Informationstechnische Systeme als domaine réservé -- 2. Informationsangriff als unerlaubter Zwang -- 3. Informationseinmischung als Souveränitätsverletzung -- 4. Informationsintervention in der internationalen Praxis -- III. Informationsspionage -- 1. Völkerrechtliche Verbote zur Informationsspionage -- 2. Informationsspionage in der internationalen Praxis -- D. Zurechnung -- I. Zurechnungsregeln -- II. Zurechnung in der internationalen Praxis -- E. Verletzung positiver Verpflichtungen -- I. Territorium bzw. Hoheitsgewalt -- II. Reale Handlungsmöglichkeit -- III. Kenntnis -- IV. Positive Verpflichtungen in der internationalen Praxis -- F. Zusammenfassung -- 4. Kapitel: Staatenhaftung für informationstechnische Systeme -- A. Anwendbarkeit von Umweltvölkerrecht in der virtuellen Welt.I. Analogiebasis -- II. Bedürfnis der Übertragbarkeit -- III. Vergleichbarkeit -- IV. Ergebnis -- B. Umsetzung der Staatenhaftung für informationstechnische Systeme -- I. Anwendungsbereich -- 1. Schaden -- 2. (Hoch-)Gefährliche Aktivität -- 3. Kausalität -- II. Schadensvermeidung und Schadenskompensation -- 1. Schadensprävention -- 2. Schadensvorsorge -- a) Kooperation -- b) Risikoanalyse -- c) Beste Schutzpraktiken -- 3. Schadensminderung -- 4. Schadenskompensation -- III. Gebotene Sorgfalt -- IV. Haftungsart und -standard -- 1. Haftungsart -- a) Primäre Staatenhaftung für staatliche und staatlich befürwortete Informationsoperationen -- b) Subsidiäre und ergänzende Haftung des Ursprungsstaates für nicht-staatliche Informationsoperationen -- c) Errichtung eines Entschädigungsfonds für eine subsidiäre Haftung bei nicht feststellbarem Ursprung der Informationsoperation und für eine ergänzende Haftung bei begrenzter Einstandspflicht des Ursprungsstaates -- 2. Haftungsstandard -- Schlussbetrachtung -- Bibliografie.The necessity for state obligations to compensate transboundary harm becomes particularly evident in the virtual world. International law is predestined to address this issue but faces challenges due to the private character of information operations. Against this background, the author analyses the relationship between the established institute of state responsibility for internationally wrongful acts and the concept of state liability for non-prohibited dangerous activities. The contours of state liability are primarily derived from environmental law, WTO law, and investment protection. It is shown that state liability offers solutions to novel conflict situations. The findings can potentially be applied in various liability regimes.Die weltweite informationelle Vernetzung bedingt eine Gefährdungslage durch Informationsoperationen. Das Völkerrecht ist prädestiniert, deren grenzüberschreitenden Auswirkungen zu reglementieren; wird aber durch die nicht-staatliche Provenienz virtueller Aktivitäten vor Herausforderungen gestellt. Die Autorin untersucht vor diesem Hintergrund das Verhältnis zwischen dem völkerrechtlich etablierten Institut der Staatenverantwortlichkeit für rechtswidrige Handlungen und der Idee einer Staatenhaftung für nicht verbotene gefährliche Aktivitäten. Die Konturen der Staatenhaftung werden dabei vor allem aus dem Umweltrecht, WTO-Recht und Investitionsschutz abgeleitet. Die Erkenntnisse können potenziell in diversen Haftungsregimes zum Tragen kommen.Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und VölkerrechtStaatenhaftung im Völkerrecht LBBbicsscVölkerrecht, Haftung, International Law Commission, Staatenhaftung, allgemeiner Rechtsgrundsatz, Internationale Gerichtsbarkeit, informationstechnische Systeme, Cybersicherheit, Beweisanforderungen, Staatsverantwortlichkeit, Haftung für unerlaubtes Verhalten, Cyberangriffe, Wahlbeeinflussung, Gefährdungshaftung, ILC, inter-amerikanischer Gerichtshof für Menschenrechte, Korfu-Fall, Teheraner Geisel-Affäre, Informationsoperation, CyberraumLBBKarkaj Sahar Moradi1291002MiAaPQMiAaPQMiAaPQBOOK9910557711703321Die Staatenhaftung im Völkerrecht3021741UNINA