04575nam 2200337 450 991047714900332120230329063210.0(CKB)5470000000568452(NjHacI)995470000000568452(EXLCZ)99547000000056845220230329d2019 uy 0gerur|||||||||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierDie Schweiz im Ausnahmezustand Expansion und Grenzen von Staatlichkeit im Vollmachtenregime des Ersten Weltkriegs, 1914-1919 /Oliver SchneiderZürich :Chronos Verlag,2019.1 online resource (443 pages)Die Schweiz, der Weltkrieg und der Ausnahmezustand -- 1.1 Auftakt: Das Urteil der Geschichte -- 1.2 Untersuchungsgegenstand -- 1.3 Fragestellungen -- 1.4 Theoretische Ansätze -- 1.5 Forschungsstand -- 1.6 Quellenlage -- 1.7 Untersuchungszeitraum -- 2 Der Weg der Schweiz ins Vollmachtenregime 2.1 Der Erste Weltkrieg als Zäsur -- 2.2 Die Eidgenossenschaft wird zum Staat -- 2.3 Wachstum und Widerstände -- 2.4 Zwischen republikanischem Ideal und interessenpolitischer Realität 2.5 Krise und Vertrauensverlust -- 2.6 Kriegsbereitschaft -- 3 Die Vollmachten im Dienst der Neutralität, Juli 1914 bis März 1916 3.1 «Diskussionslos angenommen>: -- Kriegsausbruch und Vollmachtenbeschluss -- 3.2 Belagerungszustände -- 3-3 Das Vollmachtenregime entsteht -- 3-4 Formen der Einflussnahme auf die Notgesetzgebung 3.5 Militarisierung der Politik zwischen Krieg und Frieden -- 4.1Ausnahmezustand zwischen Expansion und Opposition, April 1916 bis Juni 1917 Business mainly as usual>? Das Vollmachtenregime im Weltwirtschaftskrieg -- 4.2 Die Suche nach Regeln für die neutrale Kriegswirtschaft 4.3 A bas les pleins pouvoirs!»> Kantone und Klassenkampf gegen die Vollmachten 4-4 Militär- und Zivilgewalt im Jahr der Affären -- 5 «A Wonderful Government»?, Juli 1917 bis Oktober 1918 5.1 Mobilisierung des ökonomischen Potenzials für den Krieg 5.2 Rationieren, sparen, steigern - neue Methoden der Kriegswirtschaft ab 1917 5.3 Vom «System Hoffmann» zur «Ära Schulthess>> Unbegrenzter Kredit -- 6 Kriegszustand ohne Krieg, November 1918 bis Mai 1919 6.1 Ambivalenz des Ausnahmezustands -- 6.2 Mit Notrecht gegen Dissidenz -- 6.3 Der juristische Standpunkt und die Suche nach Ordnung im Vollmachtenregime -- 6.4 Ausnahmsweise Massnahmen - unumgänglich notwendig -- 7 Schlussbetrachtung -- 7.1 Zusammenfassung: Das Vollmachtenregime des Bundesrats im Ersten Weltkrieg 7.2 Vom Ausnahme- zum Normalzustand? Dank Anmerkungen -- 8 Anhang 8.1 Abkürzungen -- 8.2 Abbildungen 8.3 Grafiken -- 8.3 Tabellenverzeichnis -- 8.4 Daten zu den Grafiken im Text -- 9 Quellen und Literatur -- 9.1 Ungedruckte Quellen -- 9.2 Gedruckte Quellen und Literatur bis 1945 9.3 Elektronische Quellen -- 9.4 Online publizierte Quellen und Periodika 9.5 Gedruckte Zeitungen -- 9.6 Literatur.Wer Schweizer Politik hört, denkt heute an Demokratie, Gewaltenteilung, Volksabstimmungen und sorgsam austarierte Interessen. Fast vergessen ist hingegen, dass die Schweiz im 20. Jahrhundert während Jahrzehnten mit Notrecht regiert wurde, das seinen Ursprung im Ersten Weltkrieg hatte. Denn dieser Krieg fand nicht nur in den Schützengräben und auf den Weltmeeren statt, er erfasste auch die Amtsstuben und Regierungsgebäude. Über Jahre mussten Armeen unterhalten, Wirtschaften auf die Produktion von Rüstungsgütern umgestellt und Engpässe bei der Versorgung bewältigt werden. Die Schweiz bildete hierbei keine Ausnahme. Im August 1914 stattete das Parlament den Bundesrat in einem bislang beispiellosen Akt mit legislativen Kompetenzen aus. Es legte so den Grundstein für das sogenannte Vollmachtenregime, um das sich dieses Buch dreht. Neben den Parlamentariern und dem Volk machten nun Beamte die Gesetze, Militärgerichte dehnten ihre Befugnisse in die Zivilgesellschaft aus und staatliche Institutionen begannen in Wirtschaft und Alltag einzugreifen. Dieses Buch geht den Entscheidungen, Akteuren und Konflikten des Vollmachtenregimes nach. Es stellt die Frage, wie sich die politische Schweiz unter dem Einfluss des Grossen Krieges veränderte.Schweiz im Ausnahmezustand SwitzerlandHistory949.4Schneider Oliver1239253NjHacINjHaclBOOK9910477149003321Die Schweiz im Ausnahmezustand3086183UNINA