02548nam 22004813a 450 991034683430332120250203232819.0(CKB)4920000000095297(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/41661(ScCtBLL)c26d0495-9cd5-4875-8a54-3eac8e66553e(OCoLC)1139847887(oapen)doab41661(EXLCZ)99492000000009529720250203i20192019 uu gerurmn|---annantxtrdacontentcrdamediacrrdacarrierAutonomie der Trauer : Zur Ambivalenz des sozialen Wandels /Thorsten Benkel, Dirk Preuß, Matthias Meitzler1 ed.Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG2019Baden-Baden :Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG,2019.1 electronic resource (220 p.)Dimensionen der Sorge9783848760329 3848760320 9783748901525 3748901526 Die Sepulkralkultur befindet sich in einem massiven Umbruch. Friedhofslandschaften und Bestattungsrituale in Deutschland verändern ihr Gesicht. Sie sind nicht mehr der Spiegel kollektivistischer Sinnangebote, sondern reflektieren Lebenswelten. Der Tod und die Handlungskonzepte, die ihn einrahmen, sind folglich zutiefst pluralistisch geprägt. Rechtlichen Vorschriften bleiben dem gegenüber erstaunlich starr. Friedhofsordnungen und andere Bestimmungen sind somit immer häufiger ein Stein des Anstoßes; insbesondere die Friedhofspflicht gilt zunehmend als Bürde. Seit einiger Zeit haben sich nun Praktiken etabliert, bei denen Hinterbliebene die Asche Verstorbener zuhause aufbewahren bzw. an alternativen Orten verstreuen. Die Auslöser dieser schleichenden Veränderung wurzeln in der Individualisierung. So sehr es sich einerseits um autonome Entscheidungen handelt, so stark liegen andererseits Wandlungsprozesse des kulturellen Bewusstseins vor. Sie stehen für eine Verschiebung in Richtung einer Autonomie der Trauer. Social SciencebisacshSocial sciencesSocial ScienceSocial sciences.Benkel Thorsten1320448Preuss DirkMeitzler MatthiasScCtBLLScCtBLLBOOK9910346834303321Autonomie der Trauer3034320UNINA