1.

Record Nr.

UNISA996687680003316

Autore

Steinhauer Hagen

Titolo

Soft-autoritäre Diskurspraktiken : Antidemokratische Normalisierung im Frankreich Macrons / / Hagen Steinhauer

Pubbl/distr/stampa

LaVergne, : De Gruyter, 2025

Berlin ; Boston, : De Gruyter, , [2025]

©2025

ISBN

3-11-170934-5

Descrizione fisica

1 online resource (VIII, 282 p.)

Collana

Diskursmuster / Discourse Patterns , , 2701-0260 ;

Classificazione

FOR008000HIS010020LAN004000

Soggetti

HISTORY / Europe / Western

FOREIGN LANGUAGE STUDY / French

LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Communication Studies

Lingua di pubblicazione

Inglese

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Title from eBook information screen..

Nota di contenuto

Frontmatter -- VVorwort -- VIIInhalt -- 1Blurring the lines: Liberal, konservativ oder rechtsradikal? -- 16Theoretische Grundlagen: Diskurs, Autoritarismus und Praxis -- 75überblicksanalyse: Polarisierte öffentlichkeit und krisenhafte politische Repräsentation -- 130Tiefenanalyse: Soft Authoritarianism als schleichende Identitätspolitik der Mehrheit -- 239Blurred lines: Verwischte Grenzen und Konzepte in der Macronie

Sommario/riassunto

Frankreich ist seit Jahrzehnten Schauplatz rechtsradikaler Hegemoniekämpfe. Unter dem Einfluss der Nouvelle Droite werden rassistische, antiintellektuelle und anti-genderistische Ideologien für den Mainstream anschlussfähig. Durch neu-rechte und konservative politische Organisationen finden sie außerdem zunehmend Eingang in parlamentarische und massenmediale Diskurse. Dieser Band untersucht die sprachlich-diskursiven Praktiken, mit denen autoritäre Diskurse ins Zentrum der politischen Debatte Frankreichs befördert werden. Der Fokus liegt dabei auf der Regierungszeit Macrons, in der sich illiberale und autoritäre Diskurse häufen und normalisieren. Diskursformationen wie die Rede vom islamo-gauchisme oder wokisme markieren Momente der Übernahme radikaler, ausgrenzender Ideologien in den



Regierungsdiskurs. Das wesentliche Kennzeichen der sich formierenden neuen Diskursordnung ist das ostentative Festhalten an demokratischem, universalistischem Vokabular, das jedoch zugleich umgedeutet, verwischt und ins Gegenteil verkehrt wird. Die vorliegende Analyse dieser soft-autoritären Aushöhlung demokratischer Diskursordnung von innen ist sowohl Gegenwartsdiagnose als auch positionsfundierte Kritik dieser Entwicklungen.