1.

Record Nr.

UNISA996659462703316

Autore

Stankoweit Theresa

Titolo

Das Habitat-Diorama um 1900 : Medialer Eigensinn und politische Raumkonstruktionen im Naturkundemuseum / / Theresa Stankoweit

Pubbl/distr/stampa

Boston ; ; Berlin : , : dG Arts, , [2025]

2025

ISBN

9783689240028

3689240026

Descrizione fisica

1 online resource (452 p.)

Collana

Verflechtung - Aushandlung - Opazität : Kunsthistorische Studien , , 2941-4032

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhalt -- Einführung: Das Habitat-Diorama in den visuellen Kulturen um 1900 -- Ostafrika und Arktis. Zwei „biologische Schaustellungen“ im Senckenberg-Museum in Frankfurt -- Konstruktion und Vermittlung von Ordnungssystemen. Die politischen Dimensionen des Habitat-Dioramas -- Vom Eigensinn des Medialen. Die ästhetischen Dimensionen des Habitat-Dioramas -- Zusammenfassung: Die Verschränkung ideologischer Aufladungen und ästhetischer Erfahrungen im Rezeptionsprozess -- Ausblick: Das Habitat-Diorama im 21. Jahrhundert -- Literaturverzeichnisse -- Bildnachweise -- English Summary -- Dank

Sommario/riassunto

Das Habitat-Diorama – ein Schaukasten, in dem Tierpräparate in einer gestalteten Landschaft hinter Glas präsentiert werden – ist eines der wichtigsten Bildmedien der Naturkundemuseen im 20. Jahrhundert und bis heute prägend für deren Ausstellungspraxis. Authentifiziert durch die spezifische Rezeptionssituation schafft das Habitat-Diorama wirkmächtige Vorstellungen eines idealisierten „Lebensraums“, der biologisch erscheint, aber eindeutig politische, vor allem auch koloniale Dimensionen aufweist. Mit methodisch innovativem Ansatz befragt Theresa Stankoweit dieses komplexe Mediengefüge auf seine ästhetischen Mechanismen hin und diskutiert u.a. den Bildstatus des Tierpräparats. Zentrale Beispiele sind zwei um 1900 entstandene



Schaubilder aus dem Frankfurter Senckenberg-Museum, die „Flora und Fauna Deutsch-Ostafrikas“ sowie das „Nordpolarleben“, deren Entstehungsgeschichte erstmals reflektiert wird.