1.

Record Nr.

UNISA996571868703316

Autore

Handel Lisa

Titolo

Ontomedialität : Eine medienphilosophische Perspektive auf die aktuelle Neuverhandlung der Ontologie / Lisa Handel

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2019

ISBN

3-8394-4059-9

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (421 pages)

Collana

Medienkulturanalyse ; 11

Disciplina

111

Soggetti

Relationale Ontologie; Digitale Technologien; Materialität; Deleuze; Whitehead; Anthropozän; Cyberkapitalismus; Medien; Medienphilosophie; Medientheorie; Poststrukturalismus; Medienwissenschaft; Philosophie; Relational Ontology; Digital Technologies; Materiality; Anthropocene; Cyber Capitalism; Media; Media Philosophy; Media Theory; Post-structuralism; Media Studies; Philosophy

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1  Inhalt    5  Danksagung    9  Einleitung    11  1.1. Die Geburt eines Monsters - monströse Implosionen von Medialität und Ontologie    35  2.1. Metamorphosen des Chaos - Kybernetik und Onto-Macht der Kontrolle    91  2.2. Komplexität/Ereignis - hyperdifferentielle Zeit-Schnitte der Contré-Affectuation    117  2.3. Autopoiesis/Heteropoiesis - maschinische Schnitte des Chaos/mos    166  3.1. Materialität/Hantomedialität - apparative Schnitte des Nicht/Seins    239  3.2. Superposition/Superjekt - Spektralität des Lebendigen    288  4.1. Ökologien des Daten/Erfassens    337  4.2. Irdisches Spiel - "Queer messmates in mortal play"    385  Literaturverzeichnis    407

Sommario/riassunto

Im Zeitalter des sogenannten »Anthropozäns« werden wir Zeugen einer ontologischen Verschiebung: Die modernen Grenzziehungen zwischen Kultur und Natur, Subjekt und Objekt sowie die Vorstellung einer Welt, die aus unabhängigen Entitäten besteht, werden in der aktuellen Umbruchskonfiguration weitreichend destabilisiert. So ist die »Krise« der Moderne auch als eine »Krise« des Seins zu lesen, die die Möglichkeit eines (Anders-)Werdens relationaler Welt/en eröffnen



könnte. Aus einer medienphilosophischen Perspektive fragt Lisa Handel danach, wie dieses Aufsprengen der Seinsontologie von der Frage der Medialität her zu denken und situieren ist. Ontomedialität ist »Kartenkunde und Reisebericht« einer Welt, in der Medialität und Ontologie je schon implodiert und ununterscheidbar geworden sind.

»Ein im besten Sinne intervenierendes, queer-feministisches, ökologisches Buch, das in der ganzen Ernsthaftigkeit eines Spiels, in dem es um mehr als unser Überleben geht, das Anderswerden der Welt befürwortet.«  Stephan Trinkaus, [rezens.tfm], 2 (2019)