1.

Record Nr.

UNISA996552352603316

Autore

Llanque Marcus

Titolo

Der Antigonistische Konflikt : ›Antigone‹ heute und das demokratische Selbstverständnis / / Marcus Llanque, Katja Sarkowsky

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld : , : transcript Verlag, , [2023]

©2023

ISBN

3-8394-6439-0

Descrizione fisica

1 online resource (284 p.)

Collana

Lettre

Soggetti

LITERARY CRITICISM / General

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhalt -- Danksagungen -- 1) Der Antigonistische Konflikt und die Aktualität der sophokleischen Antigone -- I. Sophokles und die heutigen Antigonen -- Einleitung -- 2) Mythos, Narrativ, Topos: Die Tragödie der Antigone -- 3) Grundlinien der Rezeptionsgeschichte: Vom Widerstandsnarrativ zur Kritik demokratischer Staatlichkeit -- II. Antigone und die Arbeit am Konflikt -- Einleitung -- 4) Die Arbeit am Konflikt in der Tragödie und der Antigonistische Konflikt -- 5) Der Umgang mit den Toten und »Citizenship of the Dead« -- 6) Handlungslegitimationen im Konflikt -- Konfliktlinien asymmetrischer Machtverhältnisse: eine Vorbemerkung zu den Kapiteln 7 bis 9 -- 7) Familie und Geschlecht -- 8) Zugehörigkeitskonflikte -- 9) Konfliktlinien politischer Herrschaft -- 10) Tragischer Konflikt und politische Vermittlung -- Schlussbetrachtung -- Kurzzusammenfassung literarischer Verarbeitungen der Antigone -- Literaturverzeichnis -- Index

Sommario/riassunto

Sophokles' Antigone gehört zu den meistbearbeiteten Stoffen der Antike. Aber was macht sie so kultur- und zeitübergreifend anschlussfähig? Marcus Llanque und Katja Sarkowsky führen dies auf eine spezifische Konfliktstruktur zurück, die sie mit dem Begriff des »antigonistischen Konflikts« fassen. Sie untersuchen, wie Literatur und Politische Theorie seit ca. 1990 das jeweilige Prononcieren der unterschiedlichen Konfliktlinien Antigones als produktive Linse nutzen, um politische und gesellschaftliche Konflikte im Kontext



multikultureller Demokratien auszuhandeln und die Grenzen unseres demokratischen Selbstverständnisses auszuloten.