1.

Record Nr.

UNISA996503568003316

Autore

Schmieder Leon

Titolo

Deskription und Metapoetik in der spätantiken lateinischen Dichtung : Untersuchungen zur literarischen Beschreibung bei Claudian, Prudenz und Ausonius / / Leon Schmieder

Pubbl/distr/stampa

Berlin ; ; Boston : , : De Gruyter, , [2022]

©2022

ISBN

3-11-101269-7

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (VIII, 296 p.)

Collana

Millennium-Studien / Millennium Studies : Studien zu Kultur und Geschichte des ersten Jahrtausends n. Chr. / Studies in the Culture and History of the First Millennium C.E. , , 1862-1139 ; ; 100

Soggetti

LITERARY CRITICISM / Ancient & Classical

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter -- Vorwort -- Inhalt -- 1 Prolegomena -- 2 Silentia rumpere: Claudians descriptiones -- 3 Deskription und Literarizität im liber Peristephanon -- 4 Die Rolle der Deskription in der Schaffung literarischer Räume: der Cupido Cruciatus des Ausonius -- 5 Schlussbetrachtung -- Siglen und Abkürzungen -- Sachregister -- Stellenregister

Sommario/riassunto

Die literarische Beschreibung zeigt sich als eines der zentralen Elemente spätantiker Dichtung. Sie dient dabei insofern in einer Doppelrolle, als sie in einem Wechselspiel sowohl der Repräsentation multisensorischer Wahrnehmungen als auch der Durchbrechung der durch sie erzeugten Illusion durch metapoetische Diskurse zuarbeitet. Diese Selbstreferentialität macht die spätantike Deskription zum Raum einer intensiven literarischen Kommunikation zwischen Dichter und Leserschaft in unterschiedlichen Gattungen und Kontexten. Die vorliegende Arbeit untersucht anhand ausgewählter Werke der zwischen dem späten 4. und dem frühen 5. Jh. wirkenden Dichter Claudian, Prudenz und Ausonius systematisch die textuellen Strategien der Beschreibung. Dabei werden die Texte unter Beachtung antiker Konzeptualisierungen der descriptio und unter Zuhilfenahme moderner literatur- und kulturwissenschaftlicher Modelle analysiert. Die Texte



zeigen dabei sowohl eine Weiterführung als auch eine Intensivierung bereits bestehender Traditionen, die sich in einer produktiven Nutzung von Intertexten, einer komplexen Medialität und einer mit Distanz und Nähe spielenden Textwelt äußern.