1.

Record Nr.

UNISA996492063903316

Autore

Folie Sandra

Titolo

Beyond »Ethnic Chick Lit« - Labelingpraktiken neuer Welt-Frauen-Literaturen im transkontinentalen Vergleich / / Sandra Folie

Pubbl/distr/stampa

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2022

Bielefeld : , : transcript Verlag, , [2022]

©2022

ISBN

3-8394-6201-0

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (488 p.)

Collana

Gegenwartsliteratur : TRSGELI ; ; 16

Classificazione

EC 1874

Disciplina

813.5

Soggetti

LITERARY CRITICISM / General

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhalt -- Verzeichnisse -- Danksagung -- Präambel -- Einleitung: chick lit an der Schnittstelle von Komparatistik und Gender Studies -- 1. Frauenliteratur – Weltliteratur – Berührungspunkte -- 1.1 Frauenliteratur -- 1.2 Weltliteratur -- 1.3 Welt-Frauen*-Literaturen -- 2. Chick lit, die neue Frauenliteratur -- 2.1 Re-Vision: die (De-)Konstruktion anglo-amerikanischer chick lit -- 2.2 Recovery: (Dis-)Kontinuitäten anglo-amerikanischer chick lit -- 3. Beyond ethnic chick lit oder neue Welt-Frauen*-Literaturen -- 3.1 Circulation: chick lit als globales Genre -- Einleitung -- 3.1.1 Indonesische Welt-Frauen*-Literatur -- 3.1.2 Chinesische Welt-Frauen*-Literatur -- 3.1.3 Arabische Welt-Frauen*-Literatur -- 3.1.4 Afrikanische Welt-Frauen*-Literatur -- 3.2 Collage: the global chick -- Epilog: chick lit(s) als Welt-Frauen*-Literatur(en) -- Quellenverzeichnis -- Bildnachweise -- Anhang -- Register

Sommario/riassunto

Chick lit hat seit ihrer Entstehung Mitte der 1990er Jahre kulturelle, geographische und sprachliche Grenzen überschritten. Ihre globale Popularität wurde lange als Transfer von den weißen westlichen »Zentren« in die »Peripherien« beschrieben, vom originären anglo-amerikanischen Genre zu adaptierten, ethnischen Subgenres. Sandra Folie zeigt anhand von Fallbeispielen vermeintlich peripherer ethnic chick lit aus Asien und Afrika, wie sexistische und ethnisierende



Labeling- und Vermarktungsstrategien international erfolgreiche Gegenwartsliteratur von Frauen abwerten und vereinheitlichen. Ihre vergleichende Analyse zeichnet ein Bild pluraler Herkunftsnarrative und Entwicklungstendenzen.

2.

Record Nr.

UNINA9910825467203321

Autore

Assmann Jan

Titolo

Steinzeit und Sternzeit : alta¨gyptische Zeitkonzepte / / Jan Assmann

Pubbl/distr/stampa

München, Germany : , : Wilhelm Fink Verlag, , [2011]

©2011

ISBN

3-8467-5028-X

Edizione

[First edition.]

Descrizione fisica

1 online resource

Disciplina

621

Soggetti

Time - History of doctrines

Time perseption - Egypt

Eternity - History of doctrines

Egypt Religion

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references (pages [291]-314).

Nota di contenuto

Preliminary Material -- Vorwort -- Lebenszeit diesseits und jenseits der Todesschwelle -- Weltzeit -- Der Doppelaspekt der Ewigkeit -- Sternzeit: Kult und Kalender -- Steinzeit: Erinnerung und Rechenschaft -- Der Ka und die Idee einer dynastischen oder genealogischen Kontinuität -- Annalen und Königslisten: die dynastische Zeit als Konstruktion von Dauer und Kontinuität -- Königsinschriften: Gegenwart als zukünftige Vergangenheit -- Leidenszeiten und Heilswenden -- Zyklische und lineare Zeit -- Das Ende in der zyklischen Zeit -- Das Ende in der linearen Zeit: Resultativität – Endlichkeit und Er zählbarkeit -- Das absolute Ende -- Die Entdeckung der Zeit als Werk Gottes -- Die Zeit in der Amarna-Theologie -- Zeit und Ewigkeit im Zusammenhang einer Theologie des Willens -- Die Entdeckung der Vergangenheit -- Schluss -- Abkürzungen -- Literaturverzeichnis -- Verzeichnis der Abbildungen -- Anmerkungen.



Sommario/riassunto

Der ägyptische Zeitbegriff hat zwei Eigentümlichkeiten: erstens gibt es nicht einen, sondern zwei Begriffe für das, was wir ›Zeit‹ nennen, und zweitens können wir diese Begriffe zugleich mit ›Zeit‹ und mit ›Ewigkeit‹ wiedergeben.  Sie bezeichnen die Zeit in ihrer Gesamtheit, ihrer unabsehbaren Fülle. Jan Assmann untersucht die Bedeutung dieses dualen Zeit/Ewigkeitsbegriffs in zwei Schritten. In einem ersten, »systematischen« Teil wird diese Zweiteilung der Zeit aus der Aspektopposition des ägyptischen Verbalsystems abgeleitet, das sich nicht, wie das uns vertraute auf die drei Zeitstufen Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft, sondern auf die zwei Aspekte Imperfektiv/Perfektiv (unabgeschlossen/abgeschlossen) bezieht und mit verschiedenen Symbolisierungen und Personifikationen in Verbindung gebracht. Die eine Zeit der unendlich in sich kreisenden Bewegung, aus der die Zeiteinheiten der Stunden, Tage, Monate, Jahre hervorgehen ist die »Sternzeit«, die Zeit des Sonnengottes, die andere Zeit der unwandelbaren Dauer ist die »Steinzeit«, die Zeit des Osiris.  Im zweiten, historischen Teil untersucht Assmann den grundlegenden Wandel des ägyptischen Zeitdenkens in der 2. Hälfte des 2. Jahrtausends v.Chr. Die aus der Bewegung der Sonne um die Erde ausströmende Sternzeit füllt sich immer mehr mit dem Inhalt von Schicksal und Geschichte, die Zeit, und mit ihr das menschliche Leben und das Geschick des Landes, wird »in Gottes Händen« gedacht.  Der dritte Teil behandelt anhand der Vorstellungen vom Ende die Unterscheidung und den Zusammenhang von linearer und zyklischer Zeit, Irreversibilität und Reversibilität.