1.

Record Nr.

UNISA996411331503316

Autore

Kellermann Robin (Technische Universität Berlin, Deutschland)

Titolo

Im Zwischenraum der beschleunigten Moderne : Eine Bau- und Kulturgeschichte des Wartens auf Eisenbahnen, 1830-1935 / Robin Kellermann

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2021

ISBN

3-8394-5589-8

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (496 p.)

Collana

Edition Kulturwissenschaft ; 250

Classificazione

NW 3370

Soggetti

Eisenbahn; Moderne; Mobilität; Bahnhof; Warten; Zeit; Architektur; Kultur; Verkehr; Kunst; Literatur; Kulturgeschichte; Technik; Raum; Technikgeschichte; Zeitphilosophie; Kulturwissenschaft; Railways; Modernity; Mobility; Railway Station; Waiting; Time; Architecture; Culture; Traffic; Art; Literature; Cultural History; Technology; Space; History of Technology; Philosophy of Time; Cultural Studies

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhalt -- 1. Einführung -- 2. ›Zeitreise‹: Theorien und Strukturen der Konstituierung von Zeiterfahrung -- 3. Die Wartezeit als Konfliktfall der Moderne -- 4. Die Eisenbahn als zentrales Verkehrsmittel der Moderne: Eine Kontextualisierung -- 5. Warten auf Eisenbahnen: Räume und Rezeptionen (1830-1935) -- 6. Pionier- und Explorationsphase (1830-1845) -- 7. Standardisierung und Konsolidierung (1845-1870) -- 8. Blütephase des Eisenbahnwesens -- 9. Marginalisierung des stationären Wartens im modernen Zweckbau (1900-1935) -- 10. Exploration: Bau- und Wahrnehmungskonjunkturen im weiteren Verlauf des 20. und frühen 21. Jahrhunderts -- Fazit: Zur Bau- und Kulturgeschichte des (verkehrlichen) Wartens -- Abbildungsverzeichnis -- Quellen und Literatur

Sommario/riassunto

Wartezeiten bilden ein unliebsames Alltagsphänomen, das uns jenseits seiner negativen Zuschreibung tiefe Einblicke in die Zeitkultur der Moderne gewährt. Anhand einer Archäologie von Architekturen und literarisch-künstlerischen Rezeptionen des Wartens zeigt Robin Kellermann am Beispiel des Eisenbahnverkehrs auf, wie sich Rahmung



und Wahrnehmung dieses zeitlichen Zwischenraums im Laufe der Moderne von einem Zustand der würdigen Erwartung und Vorfreude zum Störfaktor der beschleunigten Welt wandelten. Damit erweitert er unser Verständnis der Epoche um ihre vielfach erzeugten Momente des Stillstands und erkundet einen Temporalzustand, der konstitutiv für die Verkehrsentwicklung wurde und trotz aller Auslöschungsversuche untrennbar mit ihr verbunden bleibt.