1.

Record Nr.

UNISA996352544003316

Autore

Finkbeiner Florian <1988->

Titolo

Nationale Hoffnung und konservative Enttäuschung : Zum Wandel des konservativen Nationenverständnisses nach der deutschen Vereinigung / / Florian Finkbeiner

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2020

ISBN

3-7328-5321-7

3-8394-5321-6

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (520 p.)

Collana

Studien des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zur Geschichte politischer und gesellschaftlicher Kontroversen ; 15

Disciplina

306.09

Soggetti

Konservatismus; Nationalismus; Rechtsradikalismus; Ideologiekritik; Traditionalismus; Parteien; Protest; Deutsche Vereinigung; Bürgerliche Mitte; Politik; Kulturgeschichte; Gesellschaft; Politische Theorie; Politische Parteien; Rechtsextremismus; Zeitgeschichte; Politikwissenschaft; Politische Ideologien; Conservatism; Nationalism; Right-wing Radicalism; Critique of Ideology; Traditionalism; Parties; German Unification; Middle Class; Politics; Cultural History; Society; Political Theory; Political Parties; Right-wing Extremism; Contemporary History; Political Science; Political Ideologies

Germany Politics and government 1990-

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1  Inhalt    5  Dank    7  Einleitung    9  I.1 Zielsetzung und Exposition der Fragestellung    14  I.2 Forschungsstand    22  I.3 Eingrenzung des Gegenstands und methodisches Vorgehen    25  II.1 Die Diskussion um den Konservatismusbegriff    37  II.2 Die Geschichte des Konservatismus zwischen Liberalismus und Rechtsradikalismus    48  II.3 Das angespannte Verhältnis von Konservatismus und Nation    66  III.1 Sozialgeschichtlicher Hintergrund    99  III.2 Konservatismus in der Strukturkrise    103  III.3 Der nationale Konservatismus zwischen Reform und Radikalisierung    120  III.4 Zwischenbilanz: Zur Bedeutung der Nation für die konservative Sinnsuche    161  IV.1 Sozialgeschichtliche Umbrüche in den 1990er Jahren    167  IV.2 Konservatismus zwischen Aufschwung und Auszehrung    177  IV.3.1



Deutungen der weltpolitischen Umbrüche    193  IV.3.2 Der »Anschwellende Bocksgesang« und die Nationale Euphorie    212  IV.3.3 Nationale und konservative Hoffnungen auf das vereinigte Deutschland    221  IV.3.4 Die kulturelle Überhöhung des Nationenbegriffs    245  IV.3.5 Vom nationalen Konservatismus zur Gegenkultur    270  IV.4 Zwischenbilanz: Zur Mesalliance von Konservatismus und Nation    309  V.1 Wandel der Themen    313  V.2 Strukturbruch: Von der Religion zur Nation als Ersatzfunktion    352  V.3 Von Hoffnung über Ernüchterung zur Enttäuschung    355  V.4 Ergebnis und Einordnung    374  VI.1 Die weiteren Entwicklungstendenzen - ein kurzer Ausblick    417  VI.2 Die Herausforderung des Konservatismus - struktureller Wandel seiner gesellschaftlichen Bedingungen    428  VI.3 Konservatismus: Zwischen Anziehung und Abstoßung    437  VII. Literaturverzeichnis    453  Index    511

Sommario/riassunto

Konservativ, nationalbewusst, rechts - diese Kategorien verschwimmen zusehends, da rechtspopulistische Protagonist*innen eifrig darauf bedacht sind, aus taktischen Erwägungen als eine nicht näher definierte »bürgerliche Mitte« zu erscheinen. Der offenbar immer noch in weiten Teilen der Gesellschaft akzeptierte Begriff des Konservativen wird vielfältig benutzt, um national-chauvinistische Inhalte zu verschleiern. Florian Finkbeiner zeigt mit seiner Untersuchung konservativer Intellektueller im Zuge der deutschen Vereinigung von den 1980er zu den 1990er Jahren exemplarisch auf, wie es hierzu kommen konnte. Mit dieser Begriffsgeschichte des Konservatismus liefert er spannende Einsichten auch für die gegenwärtige politische Lage.

» Die komplexe Auseinandersetzung der Nationalismen von ›links‹ und ›rechts‹ ist noch kaum von der Forschung beachtet worden. Ihre konservative bzw. neurechte Überformung nach 1990 durch ein gesamtdeutsches, völkischnationales Identitätskonzept wurde in Finkbeiners umfangreicher und als Ganzes betrachtet wertvollen Analyse nun näher erhellt.«  Martin G. Maier, www.portalideengeschichte.de, 1 (2021)    »Ein eindrückliches Porträt einer Gruppe von Intellektuellen, die in den 1990er-Jahren als konservative Avantgarde auftrat und dabei durchaus Aufmerksamkeit bis in die bürgerliche Mitte hinein erzeugen konnte.«  Thorsten Holzhauser, H-Soz-u-Kult, 27.11.2020    »Finkbeiners Analyse [kann] als Beitrag zur bundesdeutschen Zeitgeschichte durchaus überzeugen.«  Michel Dormal, Soziopolis, 29.10.2020