1.

Record Nr.

UNISA996328036103316

Autore

Opratko Benjamin (Universität Wien, Österreich)

Titolo

Im Namen der Emanzipation : Antimuslimischer Rassismus in Österreich / Benjamin Opratko

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2019

ISBN

3-8394-4982-0

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (364 p.)

Collana

Edition Politik ; 86

Disciplina

300

Soggetti

Rassismus; Islamophobie; Islam; Hegemonie; Österreich; Politik; Politische Theorie; Politische Soziologie; Islamwissenschaft; Politikwissenschaft; Racism; Islamophobia; Hegemony; Austria; Politics; Political Theory; Political Sociology; Islamic Studies; Political Science

Austria Ethnic relations

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1  Inhalt    5  1. Einleitung    9  2. Islamophobia Studies. Konturen eines jungen Forschungsfeldes    21  3. Antimuslimischer Rassismus als analytisches Konzept    59  4. Grundlagen einer hegemonietheoretischen Rassismusanalyse    103  5. »Islam gleich Problem«. Dimensionen der muslimischen Frage    163  6. Von der Kulturalisierung zur Temporalisierung. Antimuslimischer Rassismus als historizistischer Rassismus    199  7. Von der Rassismusanalyse zur Konjunkturanalyse. Die gesellschaftlichen Funktionen des antimuslimischen Rassismus    259  8. Rassismus im Namen der Emanzipation. Befunde, Grenzen, Ausblick    317  9. Literaturverzeichnis    323

Sommario/riassunto

Was macht das Bild von Muslim_innen als rückständige und bedrohliche Andere so anschlussfähig? Welche gesellschaftlichen Widersprüche und Konflikte werden in antimuslimischen Diskursen verarbeitet? Benjamin Opratko untersucht das scheinbare Paradox eines Rassismus, der im Namen der Emanzipation artikuliert wird.  Seine hegemonietheoretische Analyse zeigt: Der antimuslimische Rassismus übersetzt die Unsicherheit darüber, ob die Emanzipationskämpfe nach 1968 tatsächlich gewonnen wurden, in die Vorstellung, dass Muslim_innen das Errungene bedrohen. In diesem Mythos repräsentieren muslimische



Andere eine überwunden geglaubte Vergangenheit. Ihre Abwertung im Namen der Emanzipation entpuppt sich als historizistischer Rassismus.

Besprochen in:  InfoDienst Migration, 1 (2020)