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Record Nr.

UNISA996309248303316

Autore

Amos Heike

Titolo

Die Vertriebenenpolitik der SED 1949 bis 1990 / / Heike Amos

Pubbl/distr/stampa

De Gruyter, 2009

Berlin ; ; Boston : , : Oldenbourg Wissenschaftsverlag, , [2015]

©2009

ISBN

3-486-70627-6

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (300 p.)

Collana

Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte Sondernummer

Classificazione

NQ 6970

Disciplina

940.5314

Soggetti

Population transfers - Germans - History - 20th century

World War, 1939-1945 - Refugees - Government policy - Germany (East)

World War, 1939-1945 - Forced repatriation - Government policy - Germany (East)

Germany (East) History 20th century

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Description based upon print version of record.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Frontmatter -- Inhalt -- I. Einleitung / Amos, Heike -- II. Das Vertriebenen-Problem in den 1950er Jahren -- III. Beziehungen zur VR Polen, ČSR/ČSSR und Sowjetunion vor dem Hintergrund von Vertreibung und Gebietsverlusten sowie verbliebener deutscher Minderheit - die 1950er und 1960er Jahre -- IV. SED-Kampagnen gegen die Vertriebenenverbände in der Bundesrepublik und für die internationale Anerkennung der DDR -- V. Wird das Tabu von "Flucht und Vertreibung" gebrochen? Die 1970er und 1980er Jahre -- VI. Resümee -- VII. Quellen und Literatur -- VIII. Abkürzungen -- IX. Personenregister -- Zur Autorin

Sommario/riassunto

1950 war jeder vierte, 1961 jeder fünfte DDR-Bürger ein Vertriebener, und Ende der 1980er Jahre lebten noch 3,7 Millionen sogenannte Umsiedler mit ihren nachgeborenen Kindern in der DDR, wo ihr Schicksal weitgehend tabuisiert wurde. Wie gelang es der SED, dieses Tabuisierungsgebot durchzusetzen, und wie reagierten die Vertriebenen selbst auf diesen Akt willkürlicher Geschichtsentsorgung? Wie gestalteten sich die bilateralen Beziehungen der DDR zu ihren



östlichen Nachbarstaaten, aus denen die Vertriebenen stammten? Standen sie tatsächlich im Zeichen internationaler sozialistischer Solidarität oder herrschten auch hier - wie im Westen - verstockte Ressentiments? Wie gestalteten sich schließlich die besonderen deutsch-deutschen Beziehungen auf landsmannschaftlicher Ebene? Bargen sie wirklich so großes Konfliktpotential, wie die SED befürchtete, und was vermochte die Staatssicherheit auszurichten, die auch hier zum Einsatz kam? Heike Amos stellt sich diesen brennenden Fragen - und zwar erstmals mit Blick auf die Gesamtgeschichte der DDR bis 1990, die damit ganz neue Facetten gewinnt.