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Record Nr.

UNISA996309086203316

Autore

Schubert Klaus von

Titolo

Wiederbewaffnung und Westintegration : Die innere Auseinandersetzung um die militärische und außenpolitische Orientierung der Bundesrepublik 1950-1952 / / Klaus von Schubert

Pubbl/distr/stampa

Berlin ; ; Boston : , : Oldenbourg Wissenschaftsverlag, , [2010]

©1972

ISBN

3-486-70363-3

Edizione

[2nd ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (213 p.)

Collana

Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte ; ; 20

Classificazione

NQ 6085

Disciplina

327.43

Soggetti

HISTORY / General

Electronic books.

Germany (West) Foreign relations

Germany (West) Defenses

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Description based upon print version of record.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

Front Matter -- DER HISTORISCHE UND AUSSENPOLITISCHE HINTERGRUND -- WEHRBEITRAG UND VERHÄLTNIS ZU DEN WESTMÄCHTEN -- WEHRBEITRAG UND WESTEUROPÄISCHE EINIGUNG -- WEHRBEITRAG UND DIE FRAGE DER NEUTRALISIERUNG -- WEHRBEITRAG UND WIEDERVEREINIGUNG -- SCHLUSSBETRACHTUNG -- Back Matter

Sommario/riassunto

Die Auseinandersetzung um den Wehrbeitrag der Bundesrepublik - vom Beginn des Korea-Krieges bis zur Unterschrift unter den EVG-Vertrag - und die damit vollzogene grundsätzliche außenpolitische und militärische Standortbestimmung Bonns bilden die wohl erregendste Debatte in der Frühgeschichte der Bundesrepublik. Die besonnene, wohl abgewogene Art der Darstellung dieser fesselnden Auseinandersetzung durch den Autor tut der Spannung keinen Abbruch, ist der leidenschaftslosen Erkenntnis aber außerordentlich dienlich. Die minutiöse Auswertung zahlloser Protokolle, Bulletins, Pressekommentare und bisher unbekannter Denkschriften und Unterlagen und die methodische Gliederung der unterschiedlichen Standpunkte und Argumente veranschaulichen das vielfältige Panorama der Motive und ihrer außenpolitischen Verschränkungen. Dabei treten



aber die entscheidenden Gegensätze, vor allem zwischen Adenauer und Schumacher, klar hervor, und der Autor vermag ein überzeugendes Fazit zu ziehen: Die wichtigsten damals von der Opposition gegen die militärische Westintegration mit Rücksicht auf die Wiedervereinigung vorgebrachten Argumente lassen sich auch in der historischen Rückschau nicht entkräften. Die Politik der Stärke war schon damals bodenlose Illusion. Aber Adenauer hatte den politisch und taktisch entscheidenden Vorteil: Den nahe liegenden, bestimmten Vergünstigungen, die seine Politik der Bundesrepublik versprach, standen auf der anderen Seite nur unbestimmte Möglichkeiten der Wiedervereinigung oder der neutralistischen Friedensregelung gegenüber. Das bedeutete aber auch: Mit der Entscheidung von 1952 wurde dem konkreten "Provisorium" Bundesrepublik der klare Vorrang vor dem imaginären "Gesamtdeutschland" eingeräumt.