Das Begehren des Gesetzes : Zur Psychoanalyse jugendlicher Straftäter / Bernhard Schwaiger
Pubbl/distr/stampa
Bielefeld, : transcript Verlag, 2015
ISBN
3-8394-1128-9
Edizione
[1st ed.]
Descrizione fisica
1 online resource (252)
Collana
Psychoanalyse
Classificazione
PH 8400
Soggetti
Psychoanalyse; Jugendliche; Straftäter; Begehren; Gefängnis; Justizvollzug; Kriminalsoziologie; Sozialpädagogik; Jugend; Psychologie; Psychoanalysis; Sociology of Crime; Social Pedagogy; Youth; Psychology
Lingua di pubblicazione
Tedesco
Formato
Materiale a stampa
Livello bibliografico
Monografia
Note generali
Psychoanalyse
Nota di contenuto
Frontmatter i »Psychoanalyse« Editorial ii INHALT 5 Vorwort 7 EINLEITUNG 9 1. Der Begriff der Tataufarbeitung aus psychoanalytischer Sicht 23 2. Ethische Grundlagen einer psychoanalytisch-therapeutischen Arbeit im Strafvollzug 59 3. Sprachgesetze und mythologische Gesetze 83 4. Sprache als therapeutisches Instrument: Die Übertragung 105 5. Fallstudie: Abdel und die Suche nach dem Gesetz 121 6. Der Ödipuskomplex und das Gesetz 141 7. Totem und Tabu - Gesellschaft und Institution 167 8. Narziss und die Differenz 189 9. Wechselwirkungen von therapeutischer Gruppenarbeit und Institution 207 Ausblick 233 Literatur- und Quellenverzeichnis 235 Backmatter 247
Sommario/riassunto
Welche Rolle kann die Psychoanalyse aktuell in totalen Institutionen spielen? Dieses Buch nimmt im Kontext des Jugendstrafvollzugs dazu Stellung. In der psychoanalytischen Einzel- und Gruppenarbeit mit jugendlichen Straftätern führt die Auseinandersetzung mit den juristischen Gesetzen stets auf das grundsätzliche Prinzip zurück, das die Psyche und ihr Begehren strukturiert - diese Hypothese untersucht das Buch nicht zuletzt vor dem Hintergrund der bei Jugendlichen virulenten Pubertätsproblematik. Anders als die in Mode gekommenen kognitiven und konfrontativen Trainingsprogramme für Straftäter sieht
es die Psychoanalyse als ihre Aufgabe, ein Sprechen zu ermöglichen, das den Zusammenhang von Gesetz und eigenem Begehren zur Sprache kommen lässt, indem immer weiter geredet wird, und dadurch das Ausagieren von Konflikten mindert.