1.

Record Nr.

UNISA996308818103316

Autore

Tomberger Corinna

Titolo

Das Gegendenkmal : Avantgardekunst, Geschichtspolitik und Geschlecht in der bundesdeutschen Erinnerungskultur / Corinna Tomberger

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

ISBN

3-8394-0774-5

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (362)

Collana

Studien zur visuellen Kultur ; 4

Disciplina

731.760943

Soggetti

Bundesrepublik; Geschichtspolitik; Gender; Kunst; Nation; Denkmal; Erinnerungskultur; Kulturgeschichte; Kunstgeschichte; Kulturwissenschaft; Arts; Memory Culture; Cultural History; Art History; Cultural Studies

Germany History 20th century

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1  INHALT    5  DANKSAGUNG    7  EINFÜHRUNG    9  THEORETISCH-METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN    27  Das Denkmal: Ein versinkender Pfeiler als interaktives Angebot    39  Der Entscheidungsprozess: Streit um Avantgardekunst    46  Das künstlerische Konzept: Avantgardekunst versus Faschismus    61  Die Autorschaft: Männlichkeit, Verletzbarkeit, Überwindung    106  Abbildungen    154  Das Denkmal: Ein versenkter Obelisk als Markierungskonzept    173  Der Entscheidungsprozess: Avantgardekunst als Standortfaktor    181  Das künstlerische Konzept: Verlustanzeige und Wundmal    215  Die Autorschaft: Täterschaft, Nachfolge, Versöhnung    257  Abbildungen    280  ZUSAMMENFÜHRUNG    303  ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS    333  LITERATUR    335  AB BILDUNGSNACHWEIS    359  Backmatter    361

Sommario/riassunto

Das Gegendenkmal gilt gemeinhin als Erfolgsmodell der bundesdeutschen Erinnerungskultur seit den 1980er Jahren. Dieses Buch untersucht anhand zweier Fallstudien erstmals die politische Funktion des neuen Denkmaltypus: Wie sich zeigt, bringen das »Harburger Mahnmal gegen Faschismus« wie auch der Kasseler »Aschrottbrunnen« trotz ihrer avantgardistischen Strategien letztlich



problematische Identifikationsangebote hervor. Die Analyse erschließt Erzählungen von feminisierten Opfern, heroischer Männlichkeit und symbolischen Wunden der Nation. Eine akteursspezifische Perspektive macht sichtbar, wie sich dabei geschichtspolitische, generations- und geschlechtsspezifische Anliegen verknüpfen.

»Tombergers Verdienst ist es, eine umfassende Materialsammlung zu den ausgewählten Denkmälern zusammengetragen zu haben, darunter unveröffentlichtes Aktenmaterial und Berichte der Lokalpresse.«  Tanja Schult, H-Soz-u-Kult, 16.04.2008    »The study is to be recommended to scholars interested in Germany's memory culture, in particular for its thorough discussion of two cases that aesthetically challenge the dominant representations and engage the regional public in novel ways.«  Dieter K. Buse, German Studies Review, 32/3 (2009)