1.

Record Nr.

UNISA996308811003316

Autore

Göckede Regina

Titolo

Der Orient, die Fremde : Positionen zeitgenössischer Kunst und Literatur / Regina Göckede, Alexandra Karentzos

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

ISBN

3-8394-0487-8

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (214)

Collana

Kultur- und Medientheorie

Classificazione

EC 5197

Disciplina

700

800

Soggetti

Orientalismus; Gender; Zeitgenössische Kunst; Literatur; Postkolonialismus; Orient; Kunst; Allgemeine Literaturwissenschaft; Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts; Cultural Studies; Kulturwissenschaft; Literature; Postcolonialism; Arts; General Literature Studies; Art History of the 20th Century

Orient In art Congresses

Orient In literature Congresses

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1  Inhalt    5  Vorwort    7  Einleitung: Der Orient, die Fremde    9  Das Fremde. Anmerkungen zu seinem Auftritt in Kultur und Wissenschaft    21  Orientalismus, Gender und die binäre Matrix kultureller Repräsentationen    39  Globale Konflikte. Anmerkungen zur Rushdie-Affaire    67  Mein Istanbul, mein Berlin. Emine Sevgi Özdamar's literary re-negotiations of Turkish-German division    83  Zwischen Wort und Bild. Iranische Literatur und Kunst der Gegenwart im Austausch    101  Andersdenkende    121  Unterscheiden des Unterscheidens. Ironische Techniken in der Kunst Parastou Forouhars    127  ›Nahe Ferne‹ - ›ferne Nähe‹. Anmerkungen zu einem orientalistischen Topos in der zeitgenössischen Kunst    139  Notizbuch Samarkand. Skizzen einer Stadt von Rebecca Horn    165  Zweifelhafte Dokumente. Zeitgenössische arabische Kunst, Walid Raad und die Frage der Re-Präsentation    185  Zu den Autorinnen und Autoren    205  Abbildungsnachweis    209  Backmatter    211

Sommario/riassunto

Der »Orient« als kulturgeografische Kategorie ist zugleich diffus und überdeterminiert: changierend zwischen den Klischees von Tyrannei



und Despotismus einerseits, Sinnlichkeit und Weisheit andererseits. Obwohl die Idee einer orientalischen Entität ideologiekritisch hinterfragt worden ist, wird der Topos heute nicht nur verklärend als touristisches Reiseziel in Katalogen gepriesen, sondern auch in der aktuellen politischen Situation als Bild des arabischen, orientalischen Anderen massenmedial fortgeschrieben. In diesem Kontext erhalten Kunst und Literatur eine wichtige Funktion als Reflexionsmedien, mit denen Fremdbilder kritisch hinterfragt werden können.  In zehn interdisziplinären Beiträgen analysiert der vorliegende Sammelband künstlerische und literarische Praktiken der Differenzsetzung der »orientalischen Fremde«.

»Mit diesem Band liegt endlich auch in deutscher Sprache eine Sammlung von repräsentativen Kunst- und Literatur-Interpretationen vor, welche die orientalistische Kodierung der kulturellen Repräsentationen der ›orientalischen Fremde‹ beleuchten.  Das gut lesbare Werk, das die Künste als Ausdrucksformen gegenwärtiger theoretischer Diskurse ins Licht rückt, ist eine Pflichtlektüre für Studierende der modernen Orientwissenschaften.«  Angelika Neuwirth, DAVO, 25 (2007)    »Der ansprechend gestaltete, theoriegefüllte Band bietet einen anregenden interdisziplinären Beitrag zur Orientdiskussion und unterstreicht die Bedeutung von künstlerischen (Exil-)Arbeiten zur Verbreitung, Verbindung und Hinterfragung der ›okzidentalen‹ Sicht auf den ›Orient‹.«  Christian Kirchen, Jahrbuch für Europäische Überseegeschichte, 9 (2009)