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Record Nr.

UNISA996308803403316

Autore

Sökefeld Martin

Titolo

Jenseits des Paradigmas kultureller Differenz : Neue Perspektiven auf Einwanderer aus der Türkei / Martin Sökefeld

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

ISBN

3-8394-0229-8

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (184)

Collana

Kultur und soziale Praxis

Classificazione

MS 3550

Disciplina

300

Soggetti

Migration; Identität; Kultur; Interkulturalität; Cultural Studies; Soziologie; Culture; Interculturalism; Sociology

Germany Ethnic relations

Germany Emigration and immigration

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1  Inhalt    5  Danksagungen    7  Das Paradigma kultureller Differenz: Zur Forschung und Diskussion über Migranten aus der Türkei in Deutschland    9  Paradigmen kultureller Differenz und Hybridität    35  Geschlecht und Kultur im erziehungswissenschaftlichen Migrationsdiskurs am Beispiel der Interkulturellen Pädagogik und Sozialpädagogik    53  Postkoloniale Subjekte: Moderne und Tradition unter anatolischen Schwaben    73  Kanak Attak! HipHop und (Anti-)Identitätsmodelle der "Zweiten Generation"    95  Interkulturelle Kulturarbeit    111  Muslimische Selbstbeschreibungen unter jungen Männern: Differenzkonstruktionen und die Forderung nach Respekt    123  Diversität der Erfahrung, Erfahrung von Diversität: Jugendkultur türkischer Migranten in Berlin    139  Über die Schwierigkeit, dem türkischen Nationaldiskurs zu entkommen: Aleviten in Deutschland und "Hürriyet"    163  Die Autorinnen und Autoren    181  Backmatter    183

Sommario/riassunto

Zwar ist in den letzten Jahren der Konsens gewachsen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, aber der Blick auf Migranten hat sich dadurch nicht wesentlich geändert. Auf der Basis des Paradigmas kultureller Differenz gelten sie nach wie vor als die Anderen, die Fremden. Doch die Fremdheit der Migranten als eine Prämisse der Debatte über Einwanderung in Deutschland verstellt den



Blick für eine sehr vielfältige und gar nicht unbedingt fremde Lebenswirklichkeit. Die Beiträge dieses Bandes nun stellen diese Prämisse in Frage. Sie untersuchen, wie in den Diskursen von Gesellschaft, Politik und Wissenschaft die kulturelle Differenz vor allem der Einwanderer aus der Türkei immer wieder festgeschrieben wird und diskutieren anhand neuer theoretischer Zugänge alternative Perspektiven. Damit bereichert der Band die gegenwärtige Diskussion um Migration um notwendige innovative Positionen.