»Die Stärken der kenntnisreichen und informativen Arbeit liegen im theoretisch-konzeptionellen Bereich. Dies betrifft die argumentativ differenziert vorgetragenen begrifflichen Reflexionen, die Ausführungen zu einer Entwicklungspsychologie historischer Sinnbildung sowie [...] die eng damit zusammenhängende methodologisch-methodische Grundlagenreflexion. Auch der Forschungsüberblick bietet insbesondere wegen der disziplinenübergreifenden Ausrichtung eine anregende und gewinnbringende Lektüre, wobei einzelne pointierte Bewertungen die kritische Urteilsbildung des Lesers herausfordern.« Uwe Barrelmeyer, H-Soz-u-Kult, 2 (2005) »Der von Kölbl gewählte methodische Ansatz, der sich an der Grounded Theory von Glaser und Strauss orientiert, zeichnet sich durch eine große Offenheit aus. Während viele der bisherigen Untersuchungen mit Fragebögen operierten und oftmals nur Wissen aus oder Meinungen über den Geschichtsunterricht abfragten, können die von Kölbl befragten Schüler ihr Verständnis von Geschichte und allem was sie darunter verstehen, weitgehend selbst entwickeln. Aufschlussreich sind neben der Methode auch die gebildeten Kategorien, entlang derer Kölbl die Daten strukturiert und analysiert.« bampel, www.amazon.de »Insgesamt ist das Buch ein spannender Beitrag für das bislang noch wenig erforschte Zwischenfeld von Entwicklungspsychologie/Identitätsbildung bei Jugendlichen und historischer Sinnbildung.« Wilhelm Schwendemann, Forum Qualitative Sozialforschung, 9/2 (2008) Besprochen in: Wunderer, Geschichte, Politik und ihre Didaktik, 3-4 (2004) GDB, 33 (2005), Eva Erdmann |