1.

Record Nr.

UNISA996308801203316

Autore

Wagner Meike

Titolo

Nähte am Puppenkörper : Der mediale Blick und die Körperentwürfe des Theaters / Meike Wagner

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

ISBN

3-8394-0158-5

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (258)

Collana

Kultur- und Medientheorie

Classificazione

AP 66400

Soggetti

Medialität; Postmodernes Theater; Figurentheater; Körperbild; Körperdiskurs; Medienphilosophie; Visual Studies; Körper; Theater; Medien; Theaterwissenschaft; Medienästhetik; Film; Media Philosophy; Body; Theatre; Media; Theatre Studies; Media Aesthetics

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1  Inhalt    5  Vorwort    9  Nähte am Puppenkörper    13  I. Denkentwürfe    39  II. Sehen und Körper    77  III. Medialität    97  IV. Fremdkörper    133  V. Körperkontrolle    173  VI. Entkörperungen    201  Nähte und Pixel    229  Literatur    235  Quellen    249  Die Künstler    251  Bildnachweise    255  Backmatter    256

Sommario/riassunto

Theater ist Körperkunst. Diese Aussage steht im Zentrum von Meike Wagners Studie »Nähte am Puppenkörper«. Die Autorin verschreibt sich jedoch keinem Abgrenzungsdiskurs zwischen einem ›präsenten‹, also unmittelbar erlebbaren Theaterkörper und einem (filmischen) Medienkörper, sondern erarbeitet durch den Bezug auf die konstruierten, verstörenden Kunstkörper des zeitgenössischen Figurentheaters eine medienphilosophische Perspektive, die postmoderne Körpertheorien und phänomenologische Ansätze verbindet. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur fortschreitenden Umorientierung der Theaterwissenschaft von binnenästhetischen Analysen zu einer Kulturwissenschaft, welche den »bodily turn« und den Diskurs um die »neuen Medien« in ihre Fragestellungen aufnimmt.

»[Wagner] gelingt es, die übliche Trennung zwischen  dem Theater als sogenanntem ›Life-Medium‹ und den visuellen Medien technischer Reproduzierbarkeit in Frage zu stellen.  Gleichzeitig leistet Wagner damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer



medienanthropologisch fundierten Sicht auf den (Kunst)Körper.«  Kati Röttger, Theater der Zeit, 4 (2004)