1.

Record Nr.

UNISA996308784903316

Autore

Exo Mechthild

Titolo

Das übergangene Wissen : Eine dekoloniale Kritik des liberalen Peacebuilding durch basispolitische Organisationen in Afghanistan / Mechthild Exo

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2017

ISBN

3-8394-3872-1

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (448 pages) : illustrations

Collana

Global Studies

Disciplina

958.1

Soggetti

Afghanistan; Peacebuilding; Krieg; Liberaler Frieden; Neokolonialismus; Demokratie; Feminismus; Frauenrechte; Transitional Justice; Selbstorganisierung; Dekolonialisierung; Politik; Postkolonialismus; Gender; Konfliktforschung; Entwicklungssoziologie; Gender Studies; Politikwissenschaft; War; Liberal Peace; Neocolonialism; Democracy; Feminism; Women's Rights; Politics; Postcolonialism; Conflict Studies; Sociology of Development; Political Science

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

Frontmatter    1  Inhalt    5  Prolog    9  Einleitung: Frieden repolitisieren und dekolonialisieren    11  Die Notwendigkeit und die Schwierigkeit, dekolonial zu forschen    17  Dekoloniales Forschungsdesign?    57  Kritik des liberalen Friedens    91  SAAJS - Social Association of Afghan Justice Seekers    97  Hezbe-Hambastagi/Solidaritätspartei Afghanistan (SPA)    161  RAWA - Revolutionary Association of the Women of Afghanistan    203  AHRDO - Afghanistan Human Rights and Democracy Organization    305  Kontroverse Friedensbegriffe    345  Friedens- und Konfliktwissen dekolonialisieren    395  Literatur    401  Interviews    441

Sommario/riassunto

Afghanische basisdemokratische und feministische Akteure äußern deutlich ihren Widerspruch zum externen Peacebuilding - doch sie werden nicht gehört. Ihre Analysen und Ideen werden von Politik und Wissenschaft weitgehend ausgeschlossen.  Darin schlägt sich, so kann Mechthild Exo zeigen, die koloniale, epistemische Gewalt in der Weltpolitik nieder. Anschaulich und lebendig stellt sie das »unerwünschte Wissen« von vier afghanischen Organisationen vor, die in



der künstlerischen Menschenrechtsarbeit, der feministischen Frauenorganisierung seit den 1970ern mit RAWA, dem Kampf gegen die Straflosigkeit von Kriegsverbrechern beziehungsweise dem besatzungskritischen Aufbau demokratischer Strukturen tätig sind. Die Studie ist eine bahnbrechende Pionierarbeit der dekolonialen Friedensforschung.

»Ein wichtiger Denkanstoß!«  Andrea Fleschenberg, Forschungsjournal Soziale Bewegungen, 32/1 (2019)    »Ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der Konflikte in Afghanistan, zur Kritik an der Theorie und Praxis des liberalen peacebuildings und zur Rolle der Wissenschaft sowie für die Weiterentwicklung dekolonialer Forschung.«  Bettina Barthel, Peripherie, 2 (2018)    »Die Studie ist eine Pionierarbeit der dekolonialen Friedensforschung.«  Wissenschaft & Frieden, 4 (2017)    Besprochen in:  International Quarterly for Asian Studies, 3-4 (2017), Katja Mielke