1.

Record Nr.

UNISA996308765103316

Autore

Morikawa Takemitsu

Titolo

Japanizität aus dem Geist der europäischen Romantik : Der interkulturelle Vermittler Mori Ogai und die Reorganisierung des japanischen ›Selbstbildes‹ in der Weltgesellschaft um 1900 / Takemitsu Morikawa

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2014

ISBN

3-8394-1893-3

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (316 pages) : illustrations; digital, PDF file(s)

Collana

Lettre

Disciplina

155.8952

Soggetti

Japan; Nationale Identität; Kulturelles Gedächtnis; Romantik; Mori Ogai; Literatur; Kultur; Allgemeine Literaturwissenschaft; Interkulturalität; Kulturgeschichte; Literaturwissenschaft; National Identity; Romanticism; Literature; Culture; General Literature Studies; Interculturalism; Cultural History; Literary Studies

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references (pages [267]-301) and indexes.

Nota di contenuto

1  Inhalt    7  Vorwort und Danksagung    11  Redaktionelle Hinweise    15  1. Einleitung    17  2. Codierung    51  3. Das kommunikative Netzwerk und der Einfluss Ÿgais auf seine Zeitgenossen    97  4. Kuki Shûzô und Die Struktur des Ikis    153  5. Reisebeschreibungen    189  6. Die Kanonisierung Ÿgais    199  7. Schlussbemerkungen    235  Übersicht der Reisebeschreibungen in Sekai kikô bungaku zenshû in Bd. 5, 6 und 7    254  Literaturverzeichnis    267  Sachregister    303  Personenregister    311      317

Sommario/riassunto

Seit der Öffnung des Landes in der Mitte des 19. Jahrhunderts bewegte sich Japan rasant auf dem Weg zur industrialisierten Weltmacht. Das dort seit den 1890er Jahren durch Mori Ogai aus Europa ›eingeführte‹ romantische Syndrom jedoch verzauberte insbesondere die jungen Intellektuellen und trieb sie zur Suche nach der japanischen kulturellen Identität an. Ziel war es, nach innen die gesamte Bevölkerung zu integrieren und nach außen das Land vom »Westen« unterscheidbar zu machen - und zwar paradoxerweise im Geist der europäischen Romantik. Takemitsu Morikawa geht diesen bemerkenswerten Entwicklungen auf den Grund und zeichnet die Entstehung und die



Kanonisierung des vermeintlichen Selbstbildes des modernen Japan nach.

»Ein überaus aufschlussreiches und gut strukturiertes Werk [...], das dank intensiver Recherche und Quellenanalyse fundierte Einblicke in die Rezeptionsgeschichte von Ogai [...] bietet.  Das vorliegende Buch [kann man] auch Soziologen und Literaturwissenschaftlern empfehlen, die sich mit der Bildung von kollektivem Gedächtnis und dem Prozess der Kanonisierung beschäftigen. Darüberhinaus ist es für Japanologen lesenswert, die sich mit dem kulturellen Umbruch Japans in der Meiji-Zeit und dessen heutiger Interpretation beschäftigen.«  Timo Thelen, http://djas.uni-duesseldorf.de, 5 (2014)