1.

Record Nr.

UNISA996203652203316

Titolo

Acta psychiatrica Scandinavica

Pubbl/distr/stampa

[Copenhagen, DK], : Munksgaard

[Hoboken, NJ], : John Wiley & Sons Ltd

ISSN

1600-0447

Descrizione fisica

1 online resource

Disciplina

616.89

Soggetti

Psychiatry

Psychiatrie

44.91 psychiatry, psychopathology

Psychische Störung

Periodical

periodicals.

Periodicals.

Zeitschrift

Périodiques.

Lingua di pubblicazione

Inglese

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Periodico

Note generali

Refereed/Peer-reviewed

Has occasional supplements.



2.

Record Nr.

UNINA9910372809903321

Autore

Fuchs Peter <p>Peter Fuchs, FH Neubrandenburg, Deutschland </p>

Titolo

Das System »Terror« : Versuch über eine kommunikative Eskalation der Moderne / Peter Fuchs

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2015

2015, c2004

ISBN

9783839402474

3839402476

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (120)

Collana

X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

Classificazione

AP 14000

Disciplina

303.625

Soggetti

Terror

Terrorism

Systems Theory

Terrorismus

System

Politics

Systemtheorie

Violence

Politik

Body

Gewalt

Society

Körper

Sociological Theory

Gesellschaft

Sociology

Soziologische Theorie

Soziologie

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Einleitung    9 Die Operation des Terrorisierens    15 Die Funktion - theoretische Vorbereitungen    27



Die Funktion des Terrors - politisch beobachtet    35 Die Funktion des Terrors - gesellschaftlich beobachtet    43 Der Code des Terrors    53 Das Medium des Terrors    61 Die Symbiosis des Terrors    69 Die organisatorische Sicherheit der Eskalation: Massenmedien    77 Nullmethodologie und Kontingenzformel    85 Religion und Terror    95 Systemstatus: parasitär?    105 Abschließende Überlegungen    113 Anmerkungen    119 Backmatter    120

Sommario/riassunto

Terror ist mittlerweile zu einem Weltproblem geworden. Dabei liefern die Massenmedien typisch die Bildvorlagen – die verstümmelten Menschen, die zerbombten Gebäude, die herumirrenden Verletzten – und damit die Resultate des Terrors ins Haus. In den Beiträgen des Bandes wird der Versuch unternommen, von dieser Resultatsicht loszukommen und eine Analyse zu starten, die ausprobiert, ob sich Terror als System der modernen Gesellschaft begreifen lässt. Dabei soll auch die furchtbare Frage zumindest präzisiert werden, ob das, was so sinn- und funktionslos erscheint, nicht als eine Funktion ebendieser Gesellschaft zu thematisieren ist.

»Während man Fuchs dabei zusieht, wie er den Gegenstand für systemtheoretische Zwecke zurechtschneidet, wird einem klar, dass es die Durchsichtigkeit des Verfahrens selbst ist, die es legitimiert: Fuchs zeigt auf den Gegenstand Terror, indem er auf sich selber zeigt, den Systemtheoretiker Fuchs. Im Gegensatz zu all den anderen Terror-Theoretikern, die immer schon zu wissen vorgeben, was Terror ist, legt er die Karten auf den Tisch, thematisiert das 'Ist', indem er sein eigenes, systemtheoretisches dagegenhält.«

»'Terror, und das mag schon eines seiner Merkmale sein, ist komplett humorlos' (S.13). Peter Fuchs irritiert den Leser bereits in den wenigen Seiten der Einleitung, reizt ihn mit seiner Haltung, Terrorismus hochabstrakt vor dem Hintergrund systemtheoretischer Annahmen (vornehmlich Niklas Luhmann) zu lesen. Ihn interessiert die Funktion von Terrorismus in der Weltgesellschaft. 'Mit der Entscheidung, Terror als System zu begreifen, ist auch die Entscheidung gefallen, ihn als Sozialsystem aufzufassen. Das ist [...] ein System, das kein Bewusstsein enthält, weder gut noch böse sein kann, nichts wahrnimmt, blind und taub ist. [...] Wenn wir also von Terror als System reden, reden wir nicht mehr über Gut und Böse' (S.11). Damit wendet sich Fuchs auch bewusst von den Resultaten terroristischer Anschläge ab: 'In der Welt wird gestorben, gelitten, getrauert. Keine Theorie kann das in sich spiegeln. All dieses Sterben, Leiden, Trauern [...] ist, wie es sich abspielt, nicht theoriefähig. Es ist auch nicht 'System'' (S.13). Dies liegt systemtheoretisch darin begründet, dass Körper nicht zu einem sozialen System gehören. Der Angriff auf den Körper durch Terrorismus ist - so Fuchs - lediglich Umweg, um andere Sozialsysteme zu treffen, die selbst - da ebenfalls körperlos - nicht zu treffen sind.Fuchs' Theorisierung von Terror als sozialem System liefert eine Fülle interessanter Gedanken und Interpretationen, also eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten.«

Besprochen in:tazmag, 16./17.04.2005, Markus HeidingsfelderIKONEN, 10 (2004), Christian Hißnauerbackview.eu, 1 (2012), Konrad Welzelhttps://www.nzz.ch, 17.10.2019, Marcel Schütz