1.

Record Nr.

UNINA9911047876603321

Autore

Wolf Julia <p>Julia Wolf, Zürcher Hochschule der Künste, Schweiz </p>

Titolo

Re-Visioning Histories in der Gegenwartskunst : Die Arbeiten von Hiwa K und Petrit Halilaj / Julia Wolf

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2024

ISBN

9783839468081

3839468086

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (349 pages)

Collana

Image

Disciplina

700

Soggetti

Geschichte

History

Zeitgeschichte

Contemporary History

Kunst

Art

Gegenwartskunst

Contemporary Art

War

Krieg

Gewalt

Violence

Postkolonialismus

Postcolonialism

Fleeing

Flucht

Politics of Remembrance

Erinnerungspolitik

Geschichtsschreibung

Historiography

Memory Culture

Petrit Halilaj

Art History of the 21st Century

Hiwa K

Theory of History

Erinnerungskultur

Fine Arts

Kunstgeschichte des 21. Jahrhunderts

Geschichtstheorie



Kunstwissenschaft

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 DANK    9 Einleitung    13 © Kritische Arbeit an den Regimen von Historizität    19 Gegenwartskunst und ihre Aufbrüche in neue    24 Zu den Kapiteln    29 Einleitung    34 Partikulare Sichtweise im close reading    35 Künstlerische Arbeiten als theoretical objects bzw. ›Denken (mit) der Kunst    38 Zeitgenoss*innenschaft - ein zur Positionierung verpflichtendes Geschichtsbewusstsein    40 Einleitung    44 Spurensicherung als künstlerisches Verfahren    45 Impulse aus dem Archiv    52 Der Geschichte verschrieben    56 Das ›historisch Imaginäre‹bzw. der ›Möglichkeitssinn‹ von Geschichte    65 Einleitung    74 ›Vision‹ und ›Re-Vision‹ - eine begriffliche Verortung und Abgrenzung    74 Zeitgeschichte    77 Kontext zu Hiwa K: Postmigration, Mimikry und Geschichte als entanglement    80 Kontext zu Petrit Halilaj: Liberating Histories und Haunting    83 Einleitung    90 VIEW FROM ABOVE AUF DER DOCUMENTA 14 - EINE ERSTE, FLÜCHTIGE BETRACHTUNG    97 UNSAGBARES, UN- SICHTBARES - EINE DOPPELT ›ENTLIEHENE‹ ERINNERUNG IN VIEW FROM ABOVE    103 Das Kassler Trümmermodell des Zweiten Weltkriegs als eine ›entliehene‹ Erinnerung des Verlusts    105 Eine für Person ›M‹ ›entliehene‹ Identität als Form der Mimikry    118 KRIEG ALS ANSCHAUUNGSRAUM    128 Blick ›von oben‹ - ein ›Neues Sehen‹ von Kriegszerstörung    130 Auswirkungen veränderter Kriegsbetrachtung    142 Zur (De-)Konstruktion des dominierenden Blicks in View from Above und zur Notwendigkeit, Geschichte subjektiv zu erzählen    143 BEDEUTUNGSDIMENSIONEN DER GROßAUSSTELLUNG DOCUMENTA FÜR VIEW FROM ABOVE    153 documenta 14 (2017)    154 documenta 1 (1955)    160 PRE-IMAGE (BLIND AS THE MOTHER TONGUE) AUF DER DOCUMENTA 14 - EINE VERFLOCHTENE BETRACHTUNG    166 RE-VISIONING HISTORIES IN VIEW FROM ABOVE UND PRE-IMAGE (BLIND AS THE MOTHER TONGUE)    175 ›Migrantisches‹ Wissen    179 Von ›anachronischen‹ Interventionen und dem ›empathischen‹ Möglichkeitssinn von Geschichte    187 Einleitung    198 EINE WAND, DIE ETWAS VER-/ENTHÜLLT. ODER: DAS (UN-)EIGENTLICHE DER GESCHICHTE    207 Das Motiv der ›falschen‹ Wand    207 Praktiken der ›Wieder(-)holung‹    217 »Petrit, this act of opening don't film it« - kulturhistorische Codierung des Akts der Öffnung    221 SPURENSUCHE IM MUSEUM DES KOSOVO    235 DIORAMEN ALS MEDIEN DER ZURSCHAUSTELLUNG    251 HERVORHOLEN, OFFENLEGEN, UMARBEITEN IN JULY 14TH?    263 Zu Walter Benjamins archäologischer Denkfigur des Erinnerns    263 (In-)Stabilitäten, (Un-)Schärfen - zu den destabilisierenden Effekten der Kamera und den ›wackeligen‹ Momenten des Erinnerns in July 14th?    272 RE-VISIONING HISTORIES IN JULY 14TH? UND POISONED BY MEN IN NEED OF SOME LOVE    282 Effekte der Heimsuchung    288 Vom ›wieder(-)holenden‹ Erinnern und dem ›reparativen‹ Möglichkeitssinn von Geschichte    294 Einleitung    314 Hiwa K - audio-visuelle Überlagerungen von distinkten Geschichtskontexten    316 Petrit Halilaj - Imagination von Geschichte(n) über das bereits Verständliche hinaus    321 Geschichte als



vielschichtiges und unabschließbares Gebilde für komplexe Zukünfte - Abschlussbemerkungen    325 ABBILDUNGSNACHWEIS    331 LITERATURVERZEICHNIS    334

Sommario/riassunto

Gegenwartskunst, die sich mit zeitgeschichtlichen Ereignissen beschäftigt, ist häufig an einer Dekonstruktion und Erweiterung von Geschichte interessiert. Mit Fokus auf Hiwa K und Petrit Halilaj, deren Arbeiten kriegsbedingte Gewalt, Zerstörung, Flucht und Verdrängung thematisieren, untersucht Julia Wolf die Möglichkeiten von Kunst, in Geschichtsschreibung einzugreifen. Die beiden Künstler nutzen erinnerungspolitische, postkoloniale, postmigrantische und verflechtungsgeschichtliche Perspektiven, um vorherrschende Erzählungen einer Gegenwartsbestimmung zu unterziehen. Damit imaginieren sie Geschichte(n) im Sinne der Re-Visioning Histories über die Grenzen des bereits Verständlichen hinaus und zeigen das geschichtspolitische Potenzial zeitgenössischer Kunst auf.