1.

Record Nr.

UNINA9911047875503321

Autore

Bohn Ralf <p>Ralf Bohn, Fachhochschule Dortmund, Deutschland </p>

Titolo

Das Karussell des Genießens und die allgemeine Ökonomie : Zur Inszenierung von Askese und Verausgabung / Ralf Bohn

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2024

ISBN

9783839469989

3839469988

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (221 pages)

Collana

Szenografie & Szenologie

Disciplina

204.47

Soggetti

Karussell

Carousel

Gabe

Gift

Schuld

Guilt

Opfer

Victim

Konsum

Consumption

Ökonomie

Economy

Kultur

Culture

Freizeitindustrie

Leisure Industry

Psychoanalyse

Psychoanalysis

Philosophie

Philosophy

Medien

Media

Ethik

Ethics

Medienphilosophie

Media Philosophy

Cultural Theory

Kulturtheorie

Ästhetik



Aesthetics

Medienwissenschaft

Media Studies

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 EDITORIAL    2 INHALT    5 EINLEITUNG    7 1. Das Karussell als Metapher ökonomischer Inszenierungen    10 2. Repetition: Das Karussell in historischer und sozialer Wahrnehmung    28 3. Zwischen Philosophie und Psychoanalyse - der äußere und der innere Kreis der Ökonomien    38 4. Die Konsumgesellschaft kennt kein Genießen    58 5. Narzissmustheorien: Das Ich und der andere    76 6. Einführung des Dritten: Vom narzisstischen Duell über den Dialog zum Agon    110 7. Der Geist des Kapitalismus. Askese und Verausgabung aus konfessioneller Sicht    130 8. Transzendierung durch Inszenierung: Der ästhetische Raum der allgemeinen Ökonomie    148 9. Schuld, Opfer, Gabe im Verhältnis von Ästhetik und Ethik    172 10. Die Ambivalenz der Überschreitung des Genießens    180 11. Erinnerung an Zukunftsillusionen: Das Karussell zwischen Abwehr und Wiederkehr    200 Literaturverzeichnis    213

Sommario/riassunto

Das Karussell stellt in dreifacher Hinsicht eine Metapher intersubjektiver und intermedialer Ökonomie dar. Erstens verbindet es das Subjekt mit einem Sozius, dem Karussellpferdchen, und stellt so eine Beziehung von Menschen und Dingen her. Zweitens organisiert es ein affektives Spiel narzisstischer Stabilisierung durch Destabilisierung, von Selbst-Erfahrung durch Selbst-Verlust im Schwindelgefühl. Drittens realisiert sich im Karussell eine allgemeine Ökonomie zwischen dem Vergnügen des Konsums und dem Genuss asketischer Selbstaufhebung. Ralf Bohn beschreibt im Wechselverhältnis von Philosophie (Sartre) und Psychoanalyse (Lacan) sowie ausgehend von Max Weber die Ökonomie von Schuld im Widerstreit zwischen subjektivem Narzissmus und gesellschaftlicher Verbindlichkeit.