1.

Record Nr.

UNINA9911047870703321

Autore

Schulz Manuel <p>Manuel Schulz, Universität zu Köln, Deutschland </p>

Titolo

Existenz und Gesellschaft : Eine leibphänomenologische Vergesellschaftungstheorie nach Georg Simmel und Hermann Schmitz / Manuel Schulz

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2024

ISBN

9783839467794

3839467799

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (323 pages)

Collana

Sozialtheorie

Disciplina

128.2

Soggetti

Metaphysics

Metaphysik

Mental

Seelisch

Leib

Living Body

New Phenomenology

Neue Phänomenologie

Socialization

Vergesellschaftung

Georg Simmel

Subjektivierung

Subjectivation

Kritische Theorie

Critical Theory

Hermann Schmitz

Society

Gesellschaft

Sociology

Body

Soziologie

Körper

Sociological Theory

Soziologische Theorie

Philosophy of Body

Philosophie des Körpers



Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Editorial    2 Inhalt    7 1.1 Ein erkenntnistheoretisches Unbehagen    11 1.2 Die Prozesshaftigkeit und das einzelteilige Denken    16 1.3 Die Ereignishaftigkeit und das einzelteilige Denken    23 1.4 Auf dem Weg zu einer existenziellen Soziologie    29 1.5 Zum Aufbau der Studie    35 2.1 Einleitung    39 2.2 Exkurs: Vom Einzelteil zur Einheit und zurück    45 2.3 Das Problem der Wechselwirkung zwischen Einzelteilen    53 2.4 Die Einheit der Gesellschaft - vorgefunden oder hergestellt?    60 2.5 Die Seele als Sphäre der präreflexiven Vorfindung    64 2.6 Der gescheiterte Ausbruchsversuch aus der subjektiven Innenwelt    71 2.7 Fazit    76 3.1 Einleitung    79 3.2 Von der Prozesshaftigkeit zur Neuen Phänomenologie    82 3.3 Wer ist das Subjekt? Das Selbst in absoluter Identität    87 3.4 Subjektive Tatsachen    92 3.5 Das Sichbewussthaben und das Von-sich-Bewusstgehabtwerden    97 3.6 Fazit    104 4.1 Einleitung    107 4.2 Die präreflexive Selbstgewissheit    110 4.3 Das präreflexive Eingetauchtsein in vergesellschaftende Wechselwirkungen    115 4.4 Fazit    125 5.1 Einleitung    129 5.2 Von der primitiven zur entfalteten Gegenwart    131 5.3 Die Vereinzelung im reflexiven Denken    138 5.4 Der neophänomenologische Situationsbegriff    142 5.5 Fazit    154 6. Zwischenfazit - auf dem Weg zu einem Modell dreidimensionalen Selbstseins    157 7.1 Einleitung    163 7.2 Exkurs    167 7.3 Lebendigkeit und Zeitlichkeit in Georg Simmels Spätwerk    172 7.4 Die neophänomenologische Differenzierung von Modal- und Lagezeit    181 7.5 Modalzeitliche Gegenwart als ein von der Zukunft her Offenes    187 7.6 Die reine Vergangenheit als eine ins Nichtmehrsein abgerissene Dauer    192 7.7 Subjektives Existieren jenseits temporaler Einzelteiligkeit    196 7.8 Fazit    202 8.1 Einleitung    205 8.2 Exkurs    209 8.3 Das absolute Hier und der Ortspunkt    217 8.4 Die Kritik am relativen Ortsraum    223 8.5 Das ambivalente Verhältnis von Leibraum und Ortsraum    227 8.6 Von der Selbsträumlichung zur Selbstdinglichung - Ansätze einer neophänomenologischen Reproduktionstheorie    236 8.7 Fazit    244 9.1 Einleitung    247 9.2 Exkurs    250 9.3 Selbstbewusstsein zwischen idealistischer Lehnstuhlphilosophie und existenzieller Dramatik    259 9.4 Das personale Selbst als biografisch geprägte Situation    264 9.5 Personale Emanzipation und die Formung der Vergesellschaftung    274 9.6 Das Ich-Sagen zwischen Emanzipation und Verdinglichung - eine Dialektik der Selbstaufklärung    279 9.7 Fazit    291 10. Fazit    293 Quellenverzeichnis    307 Danksagung    319

Sommario/riassunto

Ungeachtet ihres metaphysischen Ursprungs bildet die Kategorie des Seelischen bis heute für die soziologische Theoriebildung ein kaum hinterfragtes Konzept. Manuel Schulz kritisiert diese Leerstelle mit Blick auf das Werk Georg Simmels und entwickelt unter Rückgriff auf die Neue Phänomenologie eine leib- und existenzphilosophische Vergesellschaftungstheorie. Die so gewonnene Forschungsperspektive zeigt sich dabei nicht nur anschlussfähig an Arbeiten der Kritischen Theorie und der Subjektivierungsforschung, sondern eröffnet auch einen innovativen Rahmen für die Analyse der Herausforderungen, denen sich heutige Gesellschaften im Angesicht der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen gegenübersehen.

»Manuel Schulz bekennt sich zu der Aufgabe der Soziologie, auf der



Basis leiblich spürbarer Evidenzen den Singularismus des Denkens vor den Widersprüchen gesellschaftlicher Wandelungsprozesse zu kritisieren. Dies erfordert im Sinne des Autors den Mut, positivistische Denkmuster zu überwinden und neue erkenntnistheoretische Wege zu gehen.«