1.

Record Nr.

UNINA9911047868903321

Autore

Ullrich Sarah Maria <p>Sarah Maria Ullrich, Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland </p>

Titolo

Social-Media und Museum : Wie digitale Bilder und ästhetische Praktiken die Kunsterfahrung verändern / Sarah Maria Ullrich

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2024

ISBN

9783839471029

3839471028

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (249 pages)

Collana

Edition Museum

Soggetti

Museum

Exponat

Photography

Fotografie

Art

Kunst

Digital Media

Social-Media

Ethnography

Digitalization

Digitale Medien

Ethnografie

Education

Digitalisierung

Museum Education

Bildung

Practical Museography

Social Media

Museumspädagogik

Praktische Museumskunde

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia



Nota di contenuto

Cover
-- Inhalt -- 1. Einleitung  -- 2. Theorien und Konzepte --   2.1 Eine konstruktivistische Perspektive  --   2.2 Perspektivische Brücken  --     2.2.1 Affordanzen --     2.2.2 Praktiken --   2.3 Eine relationale Perspektive: Bedeutung als affordierte Praxis --   2.4 Alltagsästhetik und Ästhetische Erfahrung --     2.4.1 Ästhetische Affordanzen musealer Räume und Kunst --     2.4.2 Ästhetische Affordanzen digitaler Bildtechnologien  --   2.5 Synthese: Bedeutung ästhetisch gemacht -- 3. Forschungsdesign und Methoden  --   3.1 Teilnehmende Beobachtung im Kunstmuseum  --   3.2 Teilnehmende Beobachtung auf Social‐Media‐Plattformen  --   3.3 Qualitative Interviews  --   3.4 Chat‐Interviews  --   3.5 Social‐Media‐Content  --   3.6 Softwaregestützte Analyse ethnografischer Daten  --   3.7 Eye‐Tracking --   3.8 Abgrenzung, Reflexion, Forschungsethik -- 4. Grenzüberschreitende Körperlichkeiten --   Ethnografische Beobachtungen  -- 5. Kuratiertes Selbst --   5.1 Kunstvolle Selbstoptimierung  --     Ethnografische Beobachtungen  -- 6. Geteilte Ästhetiken und Gemeinsame Forderungen --   Ethnografische Beobachtungen -- 7. (Neue) Formen bildästhetischer Teilhabe

Sommario/riassunto

Was passiert, wenn Besucher*innen von Kunstmuseen die Exponate der Ausstellungsräume fotografieren und die bildlichen Aufnahmen auf Social-Media-Plattformen neu kontextualisieren? Sarah Maria Ullrich zeigt anhand dichter ethnografischer Beschreibungen, dass diese vermeintlich banalen Praktiken im Kern eines vielschichtigen Spannungsfelds stehen, in dem sich nichts weniger als die Frage verhandelt, wie digitale Medien die moderne Museumserfahrung verändern. Sie illustriert, wie mediale Visualisierungstechniken als neue Formen des Widerstands im Kontext gesellschaftspolitischer Aushandlungsprozesse fungieren und damit nicht zuletzt auch die Deutungshoheit etablierter musealer Institutionen ins Wanken bringen.

Besprochen in:    Logbuch, www.kreuzer-leipzig.de, 24.10.2024, Britt Schlehahn www.openta.net, 21.08.2025

»Wer verstehen möchte, wie digitale Bildpraktiken unsere Kunst- und Museumserfahrung prägen, findet in diesem Buch eine innovative, empirisch fundierte und theoretisch anspruchsvolle Grundlage.«