1.

Record Nr.

UNINA9911046019903321

Autore

Hahn Rebekka

Titolo

Dass dir das Leben gelinge – Werte und Zugehörigkeit im Kontext von Familie, Migration und Glaube : Eine biographieanalytische Studie / / Rebekka Hahn

Pubbl/distr/stampa

Leverkusen, : Verlag Barbara Budrich, 2025

2025, c2026

ISBN

3-8474-3412-8

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (398 pages)

Collana

Schriftenreihe der DGfE-Kommission Qualitative Bildungs- und Biographieforschung

Soggetti

biographical research

Biographieforschung

Jugend

youth

Familie

family

migration

Migration

religion

Religion

values

Werte

belonging

Zugehörigkeit

Biografieforschung

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Dank 1 Einleitung Teil I: Theorie und Forschungsstand 2 Biographien im Spiegel von Werten und Zugehörigkeiten 2.1 Biographie | Werte | Zugehörigkeit: Eine Verhältnisbestimmung 2.1.1 Biographie 2.1.2 Werte 2.1.3 Zugehörigkeit 2.2 Selbst sein: Biographie als Selbstentwurf 2.2.1 Die Welt mit anderen Augen sehen: Soziale Vorstellungsschemata der



Moderne 2.2.2 Zu sich selbst kommen: Eine Frage des findens oder erfindens? 2.2.3 Im Dialog sein und werden 2.3 Gut leben: Biographie als Lebensentwurf 2.3.1 Was ist gut – für mich? 2.3.2 Das ganze gute Leben 2.3.3 Sinn und Glück als Zieldimensionen des guten Lebens: Annäherung ohne Wegbeschreibung 3 Freikirchliche Russlanddeutsche: Versuch eines Gruppenporträts 3.1 Perspektiven der Migration 3.1.1 Zur Gruppe(nkonstruktion) der Russlanddeutschen 3.1.2 Aushandlungen von Zugehörigkeit im Kontext der Migration und Integration 3.1.3 Bedeutung der familialen Migrationsgeschichte für die Biographien der zweiten Generation 3.2 Perspektiven des Glaubens 3.2.1 Zur Verschränkung der Migrations- und Glaubensgeschichte der Russlanddeutschen 3.2.2 (Be-)Gründungsstrukturen russlanddeutscher Freikirchen 3.2.3 Forschungsperspektiven auf russlanddeutsche Freikirchen und ihre Mitglieder 3.2.4 Grundzüge der Glaubenspraxis und Lebensführung freikirchlicher Russlanddeutscher 4 Zwischenfazit und Fragestellungen Teil II: Empirische Studie 5 Methodologie und Methode 5.1 Qualitativ-rekonstruktive Sozialforschung 5.2 Biographieforschung 5.3 Biographisch-narratives Interview 5.4 Methodische Umsetzung im Forschungsprozess: Vorbereitung und Planung 5.4.1 Nähe und Distanz 5.4.2 Feldzugang 5.4.3 Zusammensetzung des Samples 5.5 Methodische Umsetzung im Forschungsprozess: Erhebung 5.5.1 Raum und Zeit 5.5.2 Erzählaufforderung 5.5.3 Interviewverlauf 5.5.4 Aufbereitung der Daten 5.5.5 Auswahl der Fälle für die Auswertung 5.6 Methodische Umsetzung im Forschungsprozess: Auswertung 5.6.1 Das Integrative Basisverfahren im method(olog)ischen Überblick 5.6.2 Forschungsgegenständliche und methodische Analyseheuristiken 5.6.3 Verfahrensschritte der Einzelfallanalyse 5.6.4 Ordnungsstruktur der fallvergleichenden Betrachtung 6 Biographische Kurzporträts 7 Falldarstellungen 7.1 Julia Neumann 7.2 Lea Berger 7.3 Josephine Altstätter 7.4 Anne Brandt Teil III: Darstellung und Diskussion der Ergebnisse 8 Fallübergreifende Muster 8.1 Genese und Bearbeitung von biographischer Spannung in der Adoleszenz 8.2 Muster der Verhältnismoderation von Autonomie und Verbundenheit 8.2.1 Ambivalenz 8.2.2 Aufschub 8.2.3 Ausgeglichenheit 8.3 Verschränkungen zwischen den Mustern 8.3.1 Modus der zaudernden Abgrenzung 8.3.2 Modus der widerständigen Anpassung 8.3.3 Modus des Aufschubs 8.3.4 Modus der Vereinseitigung 8.3.5 Modus der Vermittlung 8.4 Bedingungskonstellationen für die Genese und Bearbeitung biographischer Spannung 8.4.1 Bedingungskonstellationen für die Genese von biographischer Spannung 8.4.2 Bedingungskonstellationen für die Bearbeitung von biographischer Spannung 9 Diskussion der Ergebnisse 9.1 Resonanztheoretische Überlegungen zur Beziehungsförmigkeit des guten Lebens 9.2 Selbstwerdung: Im Dialog die eigene Stimme entwickeln 9.2.1 Ankunft: „die besten Zeiten meines Lebens“ 9.2.2 Anspannung: „es war jetzt auch nicht alles schlecht“ 9.2.3 Anverwandlung: „weil ich selber weiß, wie schön das ist“ 9.3 Selbstüberschreitung: Was dem Leben Wert gibt 9.3.1 Familie: „bis zum Schluss wusste man, das ist das einzige, was hält“ 9.3.2 Glaube: „und jeder erfährt Gott anders“ 10 Schlussbetrachtung 10.1 Biographie und Zugehörigkeit 10.1.1 Zugehörigkeit als Träger von Werten und Wert an sich 10.1.2 Zugehörigkeit als biographische Herausforderung 10.1.3 Zugehörigkeit als relationale Praktik 10.2 Biographie und Werte 10.2.1 Weitergabe und Wandel von Werten in der Adoleszenz 10.2.2 Spätmoderne Leitwerte für die Lebenserzählung und Lebensführung 10.3 Reflexion des theoretisch-method(olog)ischen Ansatzes: Potenzial und Ausblick 10.3.1 Iterative Verschränkung und Verdichtung von Interpretation und



Theoretisierung 10.3.2 Überlegungen zur Ko-Konstruktion biographischen Sinns im narrativen Interview 10.3.3 Erweiterung des biographieanalytischen Zugangs um mehrgenerationale Perspektiven 10.3.4 Geltungsbereich der gewonnenen Erkenntnisse Literatur Eingangszitate Quellenverzeichnis Anhang Tabellen Transkriptionsnotation

Sommario/riassunto

Wie stellen sich junge Menschen ein gutes, gelingendes Leben vor und welche Rolle spielen Zugehörigkeiten dabei? Das Buch untersucht die Entstehung und lebensgeschichtliche Entwicklung von Werten unter Bedingungen von Mehrfachzugehörigkeit. Anhand biographisch-narrativer Interviews mit jungen Frauen aus freikirchlichen russlanddeutschen Familien zeigt Rebekka Hahn, wie Heranwachsende sich zu den Wertvorstellungen ihrer unterschiedlichen sozialen Bezüge ins Verhältnis setzen und dabei zu eigenen Selbst- und Lebensentwürfen gelangen.  How do young people imagine a good, successful life, and what role does their sense of belonging play in this? This book examines the emergence and biographical development of values under conditions of multiple affiliations. Using biographical narrative interviews with young women from Free Church Russian-German families, Rebekka Hahn shows how adolescents relate to the values of their different social contexts and thereby arrive at their own concepts of self and life.