1.

Record Nr.

UNINA9911023994503321

Autore

Mayer Lotta <p>Lotta Mayer, Universität Heidelberg, Deutschland </p>

Titolo

Konfliktdynamiken – Kriegsdynamiken : Zur Konstitution und Eskalation innergesellschaftlicher Konflikte / Lotta Mayer

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2019

ISBN

3-8394-4646-5

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (491 pages)

Collana

Sozialtheorie

Disciplina

300

Soggetti

Konflikt

Conflict

Bürgerkrieg

Civil War

Multi-party War

Vielparteienkonflikt

Eskalation

Escalation

Symbolischer Interaktionismus

Symbolic Interactionism

Gesellschaft

Society

Sozialität

Social Relations

Soziologische Theorie

Sociological Theory

Conflict Studies

Konfliktforschung

Political Sociology

Politische Soziologie

Soziologie

Sociology

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

War as a genuinely social phenomenon: Lotta Mayer reconstructs the dynamic processes of intra-societal conflicts and wars on the basis of



Symbolic Interactionism.

Nota di contenuto

Frontmatter    1 Inhalt    5 Ausführliches Inhaltsverzeichnis    7 Danksagung    13 Einleitung    15 1.1 »Human beings act toward things on the basis of the meanings that the things have for them«: Grundlagen der Handlungstheorie    41 1.2 Situation und Situationsdefinition    54 1.3 Handlungskonzeption und -typologie: Der schwierige Primat kooperativer Interaktion    69 1.4 Jenseits des Mikrologischen I: Gemeinsames Handeln    79 1.5 Die Prozeßhaftigkeit des Handelns: Dynamik, Kontingenz, Historizität und Selbstverstärkung    91 1.6 Jenseits des Mikrologischen II: Gruppen, Organisationen und Gesellschaft    98 1.7 Zwischenfazit: Eine Reformulierung des symbolischen Interaktionismus in konflikttheoretischer Absicht    129 2.1 Ansätze zur Entwicklung eines symbolischinteraktionistischen Konfliktverständnisses    133 2.2 Konfliktakteure und ihre Objektwelt    159 2.3 Konflikte als zweifache Interaktionsprozesse: Interaktionen in und zwischen den Konfliktparteien    184 2.4 Verhandlungen als Form des kooperativen Konfliktaustrags    199 2.5 Konfrontative Formen des Konfliktaustrags    208 2.6 Kriegerische Konflikte in symbolisch-interaktionistischer Perspektive    247 2.7 Wege der Konfliktbeendigung    261 2.8 Zwischenfazit: Konflikte als dynamische Prozesse    272 3.1 Von sozialer Unruhe zu einem polarisierten Konflikt zwischen organisierten Konfliktparteien    277 3.2 Vom Protest zum dyadischen Bürgerkrieg: Militarisierung der Konfliktparteien und des Konfliktaustrags    301 3.3 Vom dyadischen zum polyadischen Bürgerkrieg: Fragmentierung der Gewaltorganisationen    361 3.4 Zwischenfazit: Idealtypische Phasen und ›Sprünge‹ des Eskalationsprozesses    426 Fazit    431 Literaturverzeichnis    451 Abbildungsverzeichnis    487

Sommario/riassunto

Soziale Konflikte sind dynamische Prozesse: Was als friedlicher Protest beginnt, kann zu einem Krieg eskalieren. Lotta Mayer analysiert diese Dynamiken auf der Basis einer konflikttheoretischen Reformulierung des Symbolischen Interaktionismus. So werden Kontingenz und Eigendynamik von Konfliktverläufen rekonstruiert und Kriege als genuin soziale Phänomene erfasst. Im Zentrum stehen der Interaktionsprozess zwischen den Konfliktparteien, die ihm zugrunde liegenden Sinnkonstruktionen und seine unintendierten Folgen. Eine eventuelle Eskalation vollzieht sich im Wechselspiel mit der Veränderung der Konfliktparteien. Am Ende kann ein kriegerischer Vielparteienkonflikt stehen, in dem Befriedungsversuche kontraproduktive Konsequenzen zeitigen.

»Mayer [liefert] mit ihrer Arbeit in der Tat eine theoretische Konzeption, die es erlaubt, zentrale Faktoren sowie Mechanismen zu benennen, die gewaltsame Konflikte bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen kennzeichnen.«

»In ihrem Buch gelingt es Mayer in beeindruckender Weise, die Eskalationsdynamiken zwischen Konflikten und Kriegen hinsichtlich ihrer selbstverstärkenden sowie kontingenten Momente durch unintendierte Konsequenzen oder veränderte Akteurskonstellationen verstehbar zu machen.«

Besprochen in:Wissenschaft und Frieden, 4 (2019)