1.

Record Nr.

UNINA9911011295103321

Autore

Zander Helmut

Titolo

Religion und Politik in Christentum und Islam : Überlegungen Zu Kulturellen Grammatiken, Pfaddispositionen und Wahrscheinlichkeiten

Pubbl/distr/stampa

Berlin/Boston : , : Walter de Gruyter GmbH, , 2024

©2025

ISBN

9783111501826

3111501825

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (678 pages)

Disciplina

230

Soggetti

Christianity

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Intro -- Inhaltsverzeichnis -- 1 Dispositiv -- 2 Grammatik -- 3 Unterscheidungen von Religion und Politik. Historische Pfadbeispiele vor dem 19. Jahrhundert -- 4 Religion und Politik seit dem 19. Jahrhundert -- 5 Unterscheidungen von Religion und Politik: Pfadbeispiele aus der Gegenwart -- 6 Religion und Politik: von der Grammatik in die Gegenwart -- 7 Literatur- und Abbildungsverzeichnis -- Register.

Sommario/riassunto

Christentum und Islam bestimmen das Verhältnis von Religion und Politik in je spezifischer Weise. Dies gründet, so die These, in unterschiedlichen "Grammatiken" mit irreversiblen Elementen: in Gründerfiguren (Jesus, Paulus, Mohammed), autoritativen Texten (Neues Testament/Kirchenväter, Koran/Hadithe) und frühen politischen Erfahrungen (Machtdistanz im Christentum, Machtausübung im Islam).Die daraus entstehenden "Pfaddispositionen" zeigen sich in der Aktualisierung des kollektiven Gedächtnisses. Dabei entstehen durch Interpretation Entwicklungswahrscheinlichkeiten, keine determinierten Prozesse. Ähnliche Elemente in beiden Religionen führen dann aufgrund ihrer "Statusrelativität" (einem unterschiedlichen Stellenwert) zu unterschiedlichen Entwicklungen.Die Auswirkungen der Grammatiken werden am Christentum in Lateineuropa und dem Islam im Osmanischen Reich diskutiert. Mit der Globalisierung seit dem 19. Jahrhundert sind zwei Faktoren hinzugekommen: Demokratie und



Säkularisierung. In diesem historischen und zeitgenössischen Bedingungsgefüge bestimmen Islam und Christentum das Verhältnis von Religion und Politik weiterhin unterschiedlich, wie an Fallbeispielen (Fribourg, Frankreich, Iran, Tunesien) gezeigt wird.