1.

Record Nr.

UNINA9910984507203321

Autore

Keller Marc

Titolo

Sterbehilfe als Liebestod : Existenzielles Leiden in Literatur und Film der Gegenwart / Marc Keller

Pubbl/distr/stampa

Paderborn, : Brill | Fink, 2024

ISBN

9783846769126

3846769126

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (442 pages)

Collana

Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books Online, Collection 2025

Disciplina

891.733

Soggetti

Assistierter Suizid

Suizidhilfe

Selbstbestimmtes Sterben

Narrative Ethik

Romantische Liebe

Sterbenarrative

Gegenwartsliteratur

Gegenwartsfilm

Literatur und Medizin

Medical Humanities

Assisted Dying

Euthanasia

Assisted Suicide

Self-determined Dying

Existential Suffering

Narrative Ethics

Romantic Love

Contemporary Literature

Contemporary Film

selbstbestimmt

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.



Nota di contenuto

Front Matter -- Preliminary Material / Marc Keller -- Kapitel 2 Sterbehilfe – Formen, Regelungen und zentrale Diskurselemente / Marc Keller -- Kapitel 3 Der Liebestod: Geschichte eines mentalitätsprägenden Motivs / Marc Keller -- Kapitel 4 Non à „une souffrance à venir“! Wie einst Philemon und Baucis / Marc Keller -- Kapitel 5 Wie Pyramus und Thisbe oder Tristan und Isolde: Nachsterben aus Verlustschmerz / Marc Keller -- Kapitel 6 Fazit / Marc Keller -- Back Matter -- Literaturverzeichnis / Marc Keller.

Sommario/riassunto

Wie soll mit dem Sterbewunsch betagter Paare umgegangen werden, die einander nicht überleben wollen – gerade wenn nur eine*r der beiden schwer erkrankt ist? Und soll der*die Hinterbliebene, der*die den Verlust des geliebten Menschen nicht erträgt, ihm durch Sterbehilfe in den Tod folgen dürfen? Diese aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen werden wiederholt auch von Literatur und Film aufgegriffen. Mehr noch: Sie lassen sich ohne literarischen Bezugshorizont nicht denken. Mit dem Liebestod haben unzählige Geschichten seit der Antike die affektiv meist positiv besetzte Vorstellung davon geschaffen, wie Liebende den Tod einem Leben ohne den*die andere*n vorziehen. Die Studie untersucht dreizehn literarische und filmische Werke der Gegenwart, die das Motiv im Kontext der Sterbehilfe aktualisieren. Sie fragt danach, in welcher Weise es erzählerisch fruchtbar gemacht wird. Wie wird der Verlust des*der Geliebten als Sterbemotiv greifbar? Wie wird dieses reflektiert, kommentiert, kritisiert oder affirmiert? Welche ethischen Perspektiven eröffnet das traditions- und facettenreiche Motiv im Sterbehilfediskurs des 21. Jahrhunderts?