1.

Record Nr.

UNINA9910978241603321

Autore

Heidlberger Bruno <p>Bruno Heidlberger, Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland </p>

Titolo

Mit Hannah Arendt Freiheit neu denken : Gefahren der Selbstzerstörung von Demokratien / Bruno Heidlberger

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : transcript Verlag, 2023

ISBN

9783839466582

9783837666588

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (283 pages)

Collana

Edition Moderne Postmoderne

Disciplina

320.53

Soggetti

Freiheit

Liberty

Demokratie

Democracy

Politik

Politics

Autoritarismus

Authoritarianism

Pluralism

Pluralität

Totalitarismus

Totalitarism

Revolution

Urteilskraft

Judgement

Hannah Arendt

Gesellschaft

Society

Mensch

Human

Political Philosophy

Politische Philosophie

Sozialphilosophie

Social Philosophy

Philosophische Anthropologie

Philosophical Anthropology

Politische Theorie

Political Theory



Philosophie

Philosophy

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di contenuto

Cover -- Inhalt -- 1. Einleitung -- 2. »Das Wesen von Politik ist, für die Sache der Freiheit gegen das Unheil der Zwangsherrschaft jeglicher Art zu kämpfen« (Hannah Arendt) -- 2.1 Der Traum von Europa und der Kampf für die Freiheit -- 2.2 Das Ende der Geschichte des Westens? -- 2.3 Aufstieg eines Niemand zum Staatsterroristen -- 2.4 Vorwärts in die Vergangenheit -- 2.5 Die Selbstzerstörung der Tyrannis -- 2.6 Die Schlafwandler und die Zeitenwende -- 2.7 Wie konnte es so weit kommen? -- 2.8 Das Versagen der deutschen Ostpolitik -- 2.9 Wandel durch Annäherung oder der Lauf ins offene Messer -- 2.10 Politik ist Freiheit -- 2.11 Geschichte und Lüge als Waffe -- 2.12 Alles ist möglich, auch in diesem Jahrhundert -- 3. Ist mit Arendt Politik in der Moderne möglich? -- 4.  Mit Heidegger gegen Heidegger -- 4.1 Das Gerücht vom »heimlichen König im Reich des Denkens« -- 4.2 Heideggers Kritik am Wahrheitsanspruch der Subjektphilosophie -- 4.3 Heideggers Flucht in die Weltlosigkeit und »Eigentlichkeit« -- 4.4 Heidegger folgt dem »Ruf des Seins« - Arendt hilft Geflüchteten -- 4.5 Arendt: »Es gibt Dinge, die sind stärker als der Mensch« -- 4.6 Heidegger: Propagandist des Nationalsozialismus -- 5. Der Sinn von Politik ist Freiheit -- 5.1 Das Versagen der politischen Philosophie seit Platon -- 5.2 Im logischen Denken unabhängig von der Erfahrung sitzt der Mord -- 5.3 Weltverlust und die Gefahren der Selbstzerstörung vonDemokratien -- 5.4 Die Frage nach dem Sinn von Politik -- 5.5 Die antike Polis als Quelle der Inspiration -- 6. Über die Revolution -- 6.1 Für die Sache der Freiheit, gegen das Unheil jeglicherZwangsherrschaft -- 6.2 Hannah Arendt und Rosa Luxemburg -- 6.3 Die Linke: Arendts Revolutionsbegriff ist konservativ -- 6.4 Freiheit und Ordnung.

6.5 Die Amerikanische, die Französische und die Russische Revolution - Begründung der Freiheit und soziale Frage -- 6.6 Das Mitleid der »Glücklichen« mit den malheureux -- 6.7 Der Sinn von Revolutionen: Die Freiheit, frei zu sein -- 6.8 Arendt: Eine Theoretikerin der Republik des Dissenses -- 7. Vita activa - Kritik an der Weltentfremdung -- 7.1 Arendts Emanzipation von Heidegger und ihre Liebe zur Welt -- 7.2 Von der Vita contemplativa zur Vita activa der Neuzeit -- 7.3 Was tun wir, wenn wir tätig sind? -- Arbeiten -- Herstellen -- Handeln -- 7.4 Die normative Lücke in Arendts Handlungstheorie -- 7.5 Schöpfung versus Routine, Freiheit versus Notwendigkeit -- 7.6 Kritik an Karl Marx -- 7.7 Der Beginn der Weltentfremdung und ihre Folgen -- 7.8 Der entfesselte Prometheus und die Grenzen der Freiheit -- 8. Das Gesellschaftliche und das Politische -- 8.1 Die Unterwerfung unter die Logik des Geldes und der Verlust derFreiheit -- 8.2 Politik als Überwindung der Eigeninteressen -- 9.  Arendt, die Linke und die Frankfurter Schule -- 10. Denken ohne Geländer -- 11. Denken und Moral - die Banalität des Bösen -- 11.1 Die Unfähigkeit zu denken -- 11.2 Man braucht kein »schlechtes Herz«, um Böses zu tun -- 11.3 Denken und Autonomie bei Arendt, Sokrates und Kant -- 11.4 Der gute Wille: Fundament moralischen Handelns -- 11.5 Sittliches Handeln ist



keine notwendige Folge des Denkens -- 11.6 Denken ist nicht unschuldig - es gibt auch böses Denken -- 11.7 Das Böse hat keine Tiefe, auch keine Dämonie -- 11.8 »Totalitarismus und Mord sind Krankheiten, die auch die normalen Menschen infizieren« -- 12. Was tun wir, wenn wir urteilen? Mit Kant gegen Kant -- 12.1 Freiheit und Macht neu denken -- 12.2 Arendts Entdeckung von Kants Theorie der Politik -- 12.4 Arendts Deutung der ästhetischen Urteilskraft bei Kant -- 12.5 Transzendentalphilosophie versus Phänomenologie.

12.6 Arendts Irrtum: Kants Vernunft ist nicht solipsistisch -- 13.  Die Frage nach der Normativität bei Arendt -- 13.1 Die Bedeutung der Pluralität im politischen Denken Arendts -- 13.2 Die Lehre aus dem Totalitarismus -- 14. Gleichheit, Differenz, Identität, Inklusion, Solidarität -- 14.1 Pluralität und Homogenität -- 15. Arendt - Vordenkerin einer europäischen Föderation und transnationalen Staatsbürgerschaft -- 15.1 Der Niedergang der alten Nationalstaaten und seine Folgen -- 15.2 Antisemitismus als Waffe -- 15.3 Arendt, eine kritische Theoretikerin der sozialen Exklusion avantlalettre -- 16. Arendt in der Kritik -- 16.1 Hannah Arendt liest Josef Conrad -- 16.2 Im Herz der Finsternis oder Illumination durch Entsetzen undIrritation -- 17. Arendts Kritik an der Moderne -- 17.1 Die Idee des grenzenlosen Fortschritts: Paradoxien der Aufklärung -- 18. Herausforderungen der Spätmoderne -- 18.1 Lob der Theorie -- 18.2 Vom Wandel der Industrie‐ zur Wissensgesellschaft -- 18.3 Die abstrakte Gesellschaft und die Zerstörung einergemeinsamenWelt -- 18.4 The Past is never dead, it is even past -- 19. Das höchste Gut ist die Freiheit und das öffentliche Glück -- 19.1 Die Ankunft einer neuen Generation -- 19.2 Kein Mensch oder Staat ist souverän -- 19.3 Freiheit und die Sorge um die Welt -- 19.4 Die Zukunft des Westens: Liberalismus erneuern -- 19.5 Mit Hannah Arendt Freiheit neu denken -- Literaturverzeichnis -- Siglen der Schriften Hannah Arendts -- Weitere Schriften und Texte von Hannah Arendt -- Literatur über Hannah Arendt -- Weitere Literatur -- Internetadressen zu Hannah Arendt.

Sommario/riassunto

Hannah Arendt gilt als eine der einflussreichsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts – doch die Frage nach der Modernität ihrer Ansätze ist umstritten. Bruno Heidlberger interpretiert das Werk Arendts mit Blick auf die Fragilität spätmoderner Massen- und Konsumgesellschaften und macht dadurch ihre ungebrochene Aktualität sichtbar. Im Kontext aktueller Krisen, wie der Klimakrise und der globalen Auseinandersetzung zwischen Autoritarismus und liberaler Demokratie erscheint Arendts Politikbegriff in neuem Licht. Auch ihre Gedanken zur Freiheit weisen über das heutige Verständnis von Liberalismus hinaus: Individuelle Freiheit und Gemeinsinn bedingen einander. Mit Arendt lässt sich Freiheit neu denken.

Besprochen in: www.socialnet.de, 15.06.2023, Jos Schnurer www.freitag.de/BLOG, 26.10.2023, Jamal Tuschick Neue Politische Literatur, 69 (2024), Urs Marti-Brandner IF – Zeitschrift für Internationale Freimaurer-Forschung, 52 (2024), Anton Pelinka

»Ein fundiertes und aufschlussreiches Buch über die aktuelle Situation zwischen Russland und der Ukraine (wie auch die Vorgeschichte des Krieges) sowie die Anwendbarkeit von Hannah Arendts Gedanken zu einer funktionierenden Politik verstanden als gemeinsames Handeln zwischen Verschiedenen und doch Gleichen als Kollektiv zur Schaffung einer gemeinsamen Welt.«

»[Heidlberger] gibt [...] im besten Sinne eine Anleitung zur Übung und Schärfung des rebellischen Widerspruchsgeists, der der Urteilsmüdigkeit auf die Sprünge hilft.«