1.

Record Nr.

UNIORUON00068890

Titolo

Humanities and the computer : New directions / Edited by David S. Miall

Pubbl/distr/stampa

Oxford, : Clarendon Press, 1990

ISBN

01-982424-4-1

Descrizione fisica

222 p. : ill. ; 25 cm

Disciplina

025.060013

Soggetti

Informatica umanistica

Lingua di pubblicazione

Inglese

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Sommario/riassunto

Automazione - Computer

2.

Record Nr.

UNINA9910971944203321

Autore

Pankoke Nicole

Titolo

Forscherinnen im Dialog: Selbstkonsistenter Entwurf einer dialogphänomenologischen Method(ologi)e / / Nicole Pankoke, Cornelia Muth

Pubbl/distr/stampa

Hannover, : ibidem, 2020

ISBN

3-8382-7451-2

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (171 pages)

Collana

Dialogisches Lernen ; 9

Disciplina

401.41

Soggetti

Methodologie

Dialogphilosophie

Forschungsmethode

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

Intro -- Einleitung -- I  Die unvermeidliche Mitgestaltung von



Wirklichkeiten -- II  Ziel: der Erkenntnisprozess soll nicht im Schreibprozess aufgeben werden -- III  Struktur der vorliegenden Arbeit -- Teil 1  Eine dialog-phänomenologische Forschungsmethod(ologi)e -- 1.1  Gestaltansatz als eine ganzheitliche Art des Fühlens, Denkens und Handelns -- 1.1.1  Wie Gestalten entstehen -- 1.1.2 Kontaktaufnahme und Abgrenzung als eine Aufgabe des Organismus -- 1.1.3 Die Gestalt als Teil eines Ganzen: das Phänomen brüchiger Gestalten -- 1.1.4  Auswahl für mein Vorgehen: Gewahrsein, ein Zugang zu unserem Erleben -- 1.2  Phänomenologie, die Lehre von den Erscheinungen -- 1.2.1  Was bedeutet "phänomenologisch erkennen"? -- 1.2.2  Husserls Phänomenologie: Epoché, die Kunst der Zurückhaltung -- 1.2.3  Merleau-Pontys Leibphänomenologie: ausgehend von Husserls Lebenswelt -- 1.2.4  Auswahl für mein Vorgehen: Eine Haltung des erkennenden Denkens -- 1.3  Was ist Haltung? -- 1.4   Das dialogische Prinzip als Lebenspraxis -- 1.4.1  Die Welt ist dem Menschen zwiefältig: Das Wortpaar ICH-DU und ICH-ES -- 1.4.2  Der Raum ist voll von Scheingestalten -- 1.4.3  Der radikale Respekt der Anderheit -- 1.4.4  Situationsgerecht zu Handeln als ein Prinzip -- 1.4.5  Auswahl für mein Vorgehen: Eine dialogische Haltung für meine Forschungsgespräche -- 1.5   Zusammenführung der drei Ansätze -- 1.5.1  Datenerhebung: Das Gespräch und Haltung des dialogischen Prinzips -- 1.5.2  Datenauswahl: Gewahrseinsübung/- protokolle -- 1.5.3  Datenauswertung: Phänomenologie der Erfahrung und Bewusstseinserweiterung -- 1.5.4  Der zirkuläre Charakter des Forschungsprozesses -- 1.5.5  Gewahrseinsübung und -protokolle als Instrumente dialog- phänomenologischer Forschung -- 1.5.6  Die Werkstatt -- Teil 2 Im Gespräch mit den Forscher*innen -- 2.1   Kriterien für das Sampling.

2.1.1  Vorstellung meiner Gesprächspartner*innen -- 2.2  Umsetzung der Method(ologi)e und Ablauf der Forschungsgespräche -- 2.2.1  Phase 1: Der Beginn einer langen, intensiven Zeit: Sechs Erhebungsgespräche und die Gewahrseinsübungen als Ritual -- 2.2.2  Phase 2: Auswertungsphase, Versuchscharakter, Annäherung an die Themen -- 2.2.3  Phase 3: Werkstattbeteiligte, Rückbezüglichkeit und das Abschlussgespräch -- 2.2.4  Phase 4: Zurückgeworfen auf mich, jetzt gehe ich die letzten Schritte alleine, lasse mich leiten vom Material -- 2.3  Auswertung: Der Umgang mit gesprochenen Wirklichkeiten -- 2.3.1  Durch welche Linse schauen Forscher*innen beim Erheben und Auswerten (Teil 1) -- 2.3.2  Gewahrwerdung von Scham (Teil 2) -- 2.3.3  Was ist Reflexion, wenn nicht Selbsterkenntnis? (Teil 3) -- 2.4  Extraktion: Die Phänomene Scham und Schutz -- 2.5  Mein Werden in der Auseinandersetzung mit dem Phänomen Schutz -- Teil 3  Analyse meines Forschungsprozesses:  Was passiert hier eigentlich? -- Schluss: Kann das Unsagbare sagbar werden? -- Anhang -- Transkriptionsregeln -- Literaturverzeichnis.

Sommario/riassunto

Das selbstkonsistente Verfahren dieser Monographie ist geleitet von der Suche nach einer Forschungsmethod(ologi)e – ein von Paul Mecheril geprägter Begriff –, die das Subjekt nicht ausklammert, sich einer machtsensiblen und verantwortungsvollen Wissensproduktion verschreibt und sich zugleich jeglicher Methodenfixierung widersetzt. Dabei stellt sich die grundlegende Frage, ob es überhaupt eine Vorgehensweise geben kann, die eine solche Forschungshaltung ermöglicht, so dass heroische Forschungspositionen vermieden, Grenzen von Erkennen akzeptiert und diese in ihrer Bescheidenheit transparent dargelegt werden können. Denn jedes Forschen steht im Zwiespalt zwischen dem wissenschaftlichen Anspruch an Nachvollziehbarkeit, Reproduzierbarkeit und Objektivität auf der einen Seite und andererseits der Tatsache, dass Forschen eine menschliche



Tätigkeit ist und bleibt. Doch wie mit der Subjektivität in Forschungsbeiträgen umgegangen werden soll, ist hart umkämpft. Der dialog-phänomenologische Beitrag wird weder ein formvollendeter noch ein in sich geschlossener Diskurs sein. Mithilfe des Gestaltansatzes, der Erfahrungsphänomenologie sowie der Bewusstseinsphänomenologie und der Dialogphilosophie kommt Nicole Pankoke dem (Nicht-)Erleben, (Nicht-)Erkennen sowie (Nicht-)Erfassen innerhalb des Forschungsprozesses auf die Spur. Neben dem Erarbeiten eines selbstkonsistenten Vorgehens bei der Entwicklung und Durchführung des Method(ologi)e-Ineinandergreifens setzt sie sich mit Grenzen des Sagbaren auseinander, mit Phänomenen von Scham und Schutz sowie mit der Angst vor dem Scheitern im Kontext von Forschung.  Pankokes Monografie ist geprägt von der Hoffnung, dass Sie als Leser*in sich in den beschriebenen Schwierigkeiten wiedererkennen sowie von der Art und Weise, wie sie den skizzierten Erkenntnisprozess transparent macht, dazu angeregt werden, die dialog-phänomenologische Method(ologi)e weiterzudenken. Nicht zuletzt dadurch macht sie uns bewusst, dass wir uns immer auf der Suche nach Erkenntnis befinden.