1.

Record Nr.

UNINA9910971231103321

Autore

Früchtl Josef

Titolo

Vertrauen in die Welt : Eine Philosophie des Films / Josef Früchtl, Christiane Voss, Oliver Fahle, Lorenz Engell, Vinzenz Hediger

Pubbl/distr/stampa

Paderborn, : Brill | Fink, 2013

ISBN

3-8467-5506-0

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource

Collana

Film Denken

Disciplina

791.4301

Soggetti

Filmtheorie

Filmkritik

Filmgeschichte

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references (pages 227-238).

Nota di contenuto

Preliminary Material -- Evidente Erfahrung Der Existenz -- Gilles Deleuze und der Glaube an die Welt -- Ein Kampf gegen sich selbst: Das Kino als Ich-Technologie -- Die Evidenz des Films und die Präsenz Der Welt: Jean-Luc Nancys Cineastische Ontologie -- Das Weltbild der Moderne -- Politik, Ästhetik Oder Mystik des Zeigens? Benjamin und Deleuze -- Gemacht und dennoch wahr: Zur Ästhetik der Präsenz des Helden -- Eine Kunst der Geste: Den Bildern Geschichte und Bewegung zurückgeben -- Es ist, als ob wir vertrauen könnten: Fiktion und Ästhetik Des Politischen -- All you need is love: Cavell und die Komödie der Wiederverheiratung von Film und Philosophie -- Danksagung -- Nachweise -- Literatur.

Sommario/riassunto

Nichts geht ohne Vertrauen. Aber so fundamental es ist, so unsicher ist es auch. In diese Doppelperspektive übt die Kunst schon lange ein. Speziell der Film hat dazu aber als Medium der Moderne eine eigene Variante entwickelt. Das Vertrauen ist zunächst in der Moral-, Sozial- und Politischen Philosophie zuhause. Die vorliegende Arbeit richtet demgegenüber das Augenmerk auf die ontologische und existenzielle Dimension. Und sie tut dies aus der Perspektive einer Philosophie des Films. Sie versucht zu zeigen, in welchem Sinne der Film den zweifelnden Zeitgenossen der Moderne die Gewissheit zurückgeben kann, dass sie "in die Welt passen". Dazu muss man nicht im neufranzösischen Stil die Metaphysik zu neuen Ehren kommen lassen.



Es reicht vielmehr, Kant als Theoretiker der ästhetischen Erfahrung mit dem philosophischen Pragmatismus zusammenzubringen. Der Film erweist sich dann als zeitgemäße Variante einer "rückhaltlosen" Lebensbejahung. Er bietet Evidenzerfahrung der Existenz.