1.

Record Nr.

UNINA9910970184203321

Titolo

Offene Ordnungen : Zur Aktualität Wolfgang Hildesheimers / Stephan Braese, Stephan Braese, Karlheinz Braun, Christoph Pflaumbaum, Arnulf Knafl, Doerte Bischoff, Hanjo Kesting, Erik Porath, Thomas Wild, Olga Blank

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : Aisthesis Verlag, 2018

ISBN

3-8498-1347-9

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (254 pages)

Disciplina

838.91409

Soggetti

Horst Janssen

Biografie

Tynset

Theater

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

[Erstauflage]

Nota di contenuto

Stephan Braese     Einführung           Ulrike Vedder     Zeitszenen, Sterbeszenen.     Wolfgang Hildesheimers liminales Schreiben           Karlheinz Braun     Wolfgang Hildesheimer und das Theater mit dem Absurden           Christoph Pflaumbaum     „Unheimlich stechende Blicke“.     Distanznahmen als Verfahren poetischer Positionierung am Beispiel von Hildesheimers Die Margarinefabrik           Arnulf Knafl     Rettung im Erzählen.     Anmerkungen zu Gedächtnis und Formbildung in Wolfgang Hildesheimers Tynset           Doerte Bischoff     Die entsetzliche Freiheit.     Zum Drama der Ordnung in Wolfgang Hildesheimers Kanalabwärts           Stephan Braese     „Engagement muss sein.“     Wolfgang Hildesheimer als Akteur im öffentlichen Diskurs           Hanjo Kesting     Der Mensch hat die Erde verlassen.     Erinnerungen an Wolfgang Hildesheimer           Erik Porath     Gegenständlichkeit, Tod und Nachleben.     Spannungsreiche Korrespondenzen zwischen Wolfgang Hildesheimer und Horst Janssen           Thomas Wild     But the passage of years is cruel.     Wolfgang Hildesheimer und Gabriel Ibrahim Jabra: Die Welt mit den Augen des anderen sehen           Olga Blank     Hildesheimer als Briefautor          



Über die Autorinnen und Autoren

Sommario/riassunto

Wolfgang Hildesheimer war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren nach 1945. Als Jude, der die Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft in Palästina und London verbrachte, als Simultandolmetscher bei den Nürnberger Prozessen, schließlich auch als genauer Beobachter der ökologischen Krisensachverhalte registrierte er mit großer Unbestechlichkeit den Zerfall einst zuverlässig scheinender Ordnungen im sozialen und kulturellen Gefüge Europas. Sowohl mit seinen literarischen Werken als auch mit seinen diskursiven Wortmeldungen stellte er sich nicht nur gegen die Wiederaufbau-Emphase der 50er, sondern auch gegen den Geschichtsoptimismus der 60er und 70er Jahre. Der vorliegende Band zeigt im Blick auf prominente und weniger bekannte Texte Hildesheimers, auf welche Weise diese Erfahrung seine literarische Arbeit geprägt hat und welche Aktualität ihr in der Begegnung mit einer nachgeborenen Lesergeneration zuwächst, die ihrerseits mit einer neuen Dimension von Ordnungsverlusten konfrontiert zu sein scheint.