1.

Record Nr.

UNINA9910968962103321

Titolo

Im Schatten des Schönen : Die Ästhetik des Hässlichen in historischen Ansätzen und aktuellen Debatten / Reinhard Brand, Ursula Franke, Josef Früchtl, Paul Guyer, Werner Jung, Konrad P Liessmann, Heiner F Klemme, Michael Pauen, Christine Pries, Marie L Raters, Claudio LaRocca, Brigitte Scheer, Reinhold Schmücker, Klaus Vondung, Heiner F Klemme, Michael Pauen, Marie L Raters

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : Aisthesis Verlag, 2019

ISBN

3-8498-1462-9

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (309 pages)

Disciplina

111.85

Soggetti

Kunstphilosophie

Gegenwartskunst

Ästhetische Theorie

Ästhetik

Hässlich

Ästhetische Avantgarde

Horror

Adorno

Theodor W

Kant

Immanuel

Nietzsche

Friedrich

Hegel

Georg Friedrich Wilhelm

Rosenkranz

Karl

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

PublicationDate: 20060101

Nota di contenuto

Einleitung  I. Historische Ansätze Claudio La Rocca: Das Schöne und der



Schatten. Dunkle Vorstellungen und ästhetische Erfahrung zwischen Baumgarten und Kant Reinhard Brandt: Schön, Erhaben, nicht Häßlich. Überlegungen zur Entstehung und Systematik der Kantischen Theorie des ästhetischen Urteils Paul Guyer: Kant und die Reinheit des Häßlichen Marie-Luise Raters: Metaphysische Schönheit und ästhetische Häßlichkeit. Die Bandbreite der Kunst in Hegels Vorlesungen über die Ästhetik Brigitte Scheer: Zur Theorie des Häßlichen bei Karl Rosenkranz Werner Jung: Stimulans zum Leben oder Degenereszenz des Typus Klaus Vondung: „Schön bei allem Grausigen“. Zur ambivalenten Faszination des Häßlichen zwischen Fin de siècle und Expressionismus  II. Systematische Debatten Heiner F. Klemme: Gut ist gut „und sonst gar nichts“. Zur Logik ethisch-ästhetischer Wertprädikate bei G. E. Moore Michael Pauen: Die Ästhetik des Häßlichen. Grauenhafte Probleme und eine schöne Bescherung Josef Früchtl: Das Schweigen der Lämmer, oder Das Doppelgesicht des Horrors Reinold Schmücker: Kann das schönste Mädchen jemals häßlich sein? Hermeneutische Spekulationen über einen Satz Adornos in weiterführender Absicht Konrad Paul Liessmann: Der häßliche Mensch. Nietzscheanische Streifzüge durch das entstellte Gesicht Christine Pries: Zu Unrecht im Schatten des Schönen. Das Erhabene – welches Erhabene? Notwendige begriffliche Klarstellungen in bezug auf eine häufig mißverstandene ästhetische Kategorie Ursula Franke: Jenseits von schön und häßlich. Eine Skizze im Blick auf die Gegenwartskunst  Zu den Autorinnen und Autoren

Sommario/riassunto

In der ästhetischen Theorie hat die Auseinandersetzung mit dem Häßlichen bis auf den heutigen Tag eine eher untergeordnete Rolle gespielt. Dafür dürften zwei Gründe verantwortlich sein: Zum einen wurde das Häßliche in der alteuropäischen Tradition des Wahren, Guten und Schönen als ein Mangel an Schönem begriffen, dem keine eigenständige Existenz zukommt. Und zum anderen hat die ästhetische Avantgarde mit dem Schlagwort von den ‚Nicht-mehr-schönen-Künsten‘ die Relevanz der ästhetischen Wertkategorien des Schönen und Häßlichen grundsätzlich in Frage gestellt. Doch die provokative Kraft, die das Häßliche insbesondere seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in der künstlerischen Praxis entfaltet hat, zeigt, daß der Abgesang auf diese Kategorie einfach verfrüht war.  Angesichts des Fehlens einer umfassenden aktuellen und interdisziplinären Aufarbeitung der Ästhetik des Häßlichen liefert der vorliegende Band neben einer historischen Bestandsaufnahme eine begrifflich-systematische Auseinandersetzung mit dem Häßlichen, durch die neue Ansatzpunkte und Impulse für eine kunstphilosophische Thematisierung seiner diversen Erscheinungsformen gewonnen werden können. Das Häßliche soll durch die Beiträge dieses Bandes aus dem Schatten treten, den das Schöne wirft.