1.

Record Nr.

UNINA9910133546903321

Autore

Labatut Julie

Titolo

Construire la biodiversité : processus de conception de "biens communs"

Pubbl/distr/stampa

Presses des Mines, 2010

[Place of publication not identified], : Presses des mines, 2010

ISBN

9782356711861

2356711864

Descrizione fisica

1 online resource (240 pages)

Collana

Collection Économie et Gestion

Soggetti

Earth & Environmental Sciences

Ecology

Lingua di pubblicazione

Francese

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Bibliographic Level Mode of Issuance: Monograph

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Sommario/riassunto

La gestion des biens communs par divers groupes, pour des usages différents, et dans des cas complexes d’interactions entre des systèmes écologiques et sociaux, reste peu étudiée. Les analyses portant sur des groupes d’individus homogènes gouvernant une ressource commune dédiée à un seul usage sont les plus fréquentes. Cet ouvrage offre au contraire une analyse de la complexité des biens communs dans le « monde réel » , en étudiant à de multiples niveaux les processus de conception et de gestion de ces biens, ici les ressources génétiques en tant que biodiversité construite. Issu d’un travail de recherche-intervention de trois ans auprès des acteurs de la gestion de trois races locales de brebis des Pyrénées-Atlantiques (éleveurs, gestionnaires, scientifiques), ce livre propose une analyse fi ne des rapports science-société autour de la biodiversité domestique et des pistes managériales concrètes pour le pilotage des dispositifs de gestion et de production de ces ressources.



2.

Record Nr.

UNINA9910968160103321

Autore

Knobloch Jan

Titolo

Löschen und Imaginieren : Paradigmatische Formen ästhetischer Negativität in der Moderne / Jan Knobloch

Pubbl/distr/stampa

Paderborn, : Brill | Fink, 2022

ISBN

9783846766712

3846766712

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (371 pages)

Disciplina

813.54

Soggetti

Negation

Verneinung

Negativismus

Roman

Rezeptionstheorie

Arthur Schopenhauer

Gustave Flaubert

Samuel Beckett

refusal

negativism

novel

reception theory

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references.

Nota di contenuto

Intro -- Inhalt -- Siglenverzeichnis -- Prolog -- Kapitel I Nein sagen -- 1 Zum Negativitätsbegriff: Systematische und historische Vorbemerkungen -- 2 Die Negativität der Literatur -- 2.1 Forschungsdesiderat und Korpus -- 2.2 Paradigmatische Methode -- 3 Das dreistufige Negativitätsmodell: Welt, Text, ästhetische Erfahrung -- 3.1 Weltverneinung (Negativität I) -- 3.2 Sprachliche Negativität (Negativität II) -- 3.3 Ästhetische Negativität (Negativität III) -- Kapitel II „Je mehr ich die großen Pessimisten lese, um so mehr liebe ich das Leben." Negative Erfahrung und ästhetisches Spiel bei Arthur Schopenhauer -- 1 Rezeptionsästhetische Annäherung -- 2 Das



ästhetische Potential philosophischer Negativität -- 2.1 Philosophie als Kunst: Spiel, Wille, Welt-Schema -- 2.2 Negativismus als Spielmarke -- 3 Erheben, Auflösen, Zerspielen (ilinx) -- 3.1 Irrealisierung: Das Erhabene -- 3.2 Die Tragödie als Strukturmodell ästhetischer Wirkung -- Kapitel III Der Roman als negative Enzyklopädie. Ironie, Wiederholung und Paralyse in Gustave Flauberts Bouvard et Pécuchet -- 1 Gegen die Dummheit, gegen die Welt -- 2 Sprachliche Negativität in Bouvard et Pécuchet -- 2.1 Ungewissheit und Logomachie -- 2.2 Destabilisierte Ironie als potentielle Negation -- 2.3 Konjunkturen des Meinens, Wissens und Sagens -- 3 Thanatos und repetitio. Zwischen Produktivität und Paralyse -- Kapitel IV Negationen des Erzählens, Negationen des Diskurses. Samuel Becketts Malone meurt und L'Innommable -- 1 Negationen des Erzählens -- 2 Negativität und Schrift: Potenzierung von Negationsleistungen -- 3 Exkurs: Grundformen sprachlicher Negativität in der negativen Theologie -- 4 Apophase und Reduktion in Becketts L'Innommable -- 5 Antihermeneutik -- Kapitel V „Nach und nach müssen wir alles ablehnen." Hyperbolische Negativität in Thomas Bernhards Auslöschung.

1 Der „Gegenweg": Gegen die Welt, gegen mich selbst (Negativität I) -- 1.1 Gegen die Welt -- 1.2 Gegen mich selbst -- 2 Jenseits der „Literatur des Unworts": Sprache, Reversibilität und Negativität II in Bernhards Auslöschung -- 2.1 Gleichzeitigkeit des Inkompatiblen -- 2.2 Praktischer Negativismus -- 2.3 Übertreibungskunst -- 3 Das Versprechen auf Auslöschung: Negative Potentialität -- 4 Rezeption und komische Positivierung -- Kapitel VI Anleitungen zur Resignation. Michel Houellebecqs Les particules élémentaires -- 1 Metaphysik und Gegenwart -- 2 Negativität II: „Ah oui, le oui-oui c'est super!" -- 2.1 Das Ende der Ironie -- 2.2 Gegen die Tyrannei des positiven Denkens -- 2.3 Zu Gast auf der Erde: Kontemplation und rettende Indifferenz -- 3 Aufgeben, aufhören, lebensunfähig werden -- Schluss -- Bibliographie.

Sommario/riassunto

Wie lässt sich die ästhetische Erfahrung des Negativen im Roman beschreiben? Und wie ist der strukturelle Zusammenhang zwischen Negativität und ästhetischer Attraktivität zu erklären? Die Arbeit argumentiert, dass die Negativität des Romans aus einer bestimmten Kombination von existentiellen, sprachlichen und rezeptionsbezogenen Gestalten des Neins besteht. Die entscheidende Neuerung des Ansatzes besteht darin, diese zum ersten Mal aufeinander zu beziehen, Negativität also nicht nur als darstellungsorientierte Qualität, sondern auch performativ sowie als Herausforderung für den Leser in den Blick zu rücken. Dieses dreistufige Modell wird anhand von historischen Paradigmen entfaltet: Der ästhetischen Dimension des philosophischen Pessimismus (A. Schopenhauer); aporetisch-ironischen (G. Flaubert), narrativ-diskursiven (S. Beckett) und hyperbolischen (T. Bernhard) Formen von Negativität, wie sie den Roman prägen, sowie einer neuen Literatur der Resignation (M. Houellebecq). Wie die Untersuchung zeigt, ist es gerade der Modus des Übergangs zwischen den drei Stufen der Negativität, der eine tentative Antwort auf die Frage zulässt, wie die paradoxe Lusterfahrung des Rezipienten zu erklären ist.