1.

Record Nr.

UNINA9910967260803321

Autore

Hildebrandt Toni

Titolo

Entwurf und Entgrenzung : Kontradispositive der Zeichnung 1955–1975 / Toni Hildebrandt

Pubbl/distr/stampa

Paderborn, : Brill | Fink, 2017

ISBN

3-8467-5961-9

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource

Collana

Eikones

Disciplina

741.01

Soggetti

Davidson

Daniel Burren

Dieter Roth

Dispositiv

Eva Hesse

Fried

Geschichte der Zeichnung

Hartung

Heidegger

John Cage

Leroi-Gourhan

Markus Raetz

Merleau-Ponty

Moderne

Morgan O’Hara

Nancy

Philosophie der Zeichnung

Pollock

Postmoderne

Sigmar Polke

Sol LeWitt

Theorie der Zeichnung

William Anastasi

Derrida

Cavell

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa



Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and indexes.

Sommario/riassunto

Der Begriff des Kontradispositivs beschreibt eine dekonstruktivistische Zeichenpraxis, die an den Paradigmen ihrer eigenen Geschichte und Technik ansetzt, indem sie die Theorie der Zeichnung zu Ende denkt und so an ihren Grenzen fortschreibt. Es handelt sich bei diesen Randgängen der Zeichnung nicht mehr nur um neue oder andersartige Dispositive, wie diese von Pisanello bis Picasso verschiedentlich wirksam wurden, sondern um ›anti-klassische‹ Gegendispositive, die damit auch den Voraussetzungsreichtum eines scheinbar voraussetzungslosen Mediums in Frage stellen. Sechs Strategien dieser Entgrenzung werden insgesamt betrachtet, dazu gehören u.a. Geste und Automatismus bei Hartung und Pollock, Reflexion über den Topos der Blindheit bei Robert Morris, mit Derrida und Davidson, sowie der konzeptuelle Nominalismus Daniel Burens, der letztlich zu einer Aufhebung der Zeichnung führt und damit im strengen Sinne kein Kontra-Dispositiv mehr entwirft.