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Record Nr.

UNINA9910961096103321

Autore

Olschanski Reinhard

Titolo

Der Wille zum Feind : Über populistische Rhetorik / Reinhard Olschanski

Pubbl/distr/stampa

Paderborn, : Brill | Fink, 2017

ISBN

3-8467-6216-4

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource

Disciplina

320.5662

Soggetti

Ausgrenzung

Bundestagswahl 2017

Feindbilder

Gerechtigkeit

Hass

Krise der Demokratie

Populismus

soziale Spaltung

Rhetorik

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references (pages 187-200).

Nota di contenuto

Preliminary Material -- Einleitung -- Populismus und Rhetorik -- Fishing for Compliments -- Herzland und Eigenwelt -- Der Riss im Herzen -- Erschaffung der Welt als Drama -- Rede ad Personam -- Populistische Ermächtigung -- Im „Stahlgewitter“ der Rede -- Schnittmuster durch den sozialen Raum -- Zweitsprachen des Populismus -- Politik des Ressentiments -- Anmerkungen.

Sommario/riassunto

Der Wille zum Feind ist tiefster Antrieb des Populismus. Auch seine »Liebe« zu Volk, Familie und Vaterland ist vergiftet. Sie lebt vom Hass auf all jene, die ausgeschlossen werden. Was macht diese Feindausdeutung so attraktiv? Warum findet sie in Medien und Öffentlichkeit und bei politischen Wahlen so großen Anklang?Reinhard Olschanski untersucht den Populismus dort, wo er ganz bei sich ist – in der populistischen Rede. Hier entsteht eine besondere rhetorische Verbindung zwischen Redner, Publikum und Redegegenstand, in der es



nicht um Problemlösung und sachliche Erörterung geht. Der populistische Redner meint es vielmehr persönlich! Sein Gegenstand ist der Feind, den er beschwört. Und sein letzter Zweck ist eine »magische« Transformation seines Publikums anhand des Feindbilds. Populistische Rede spaltet Gesellschaft im Versprechen auf ein neues – oder auch sehr altes – exklusives Wir.