1.

Record Nr.

UNINA9910959836303321

Titolo

Transatlantische Aufklärung : Erfahrungen von Identität und Alterität im 18. Jahrhundert / Antonio Roselli, Hendrik Schlieper

Pubbl/distr/stampa

Paderborn, : Brill | Fink, 2022

ISBN

9783846766361

3846766364

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (209 pages)

Collana

Laboratorium Aufklärung ; 35

Disciplina

100

Soggetti

Kulturtransfer

kulturelle Mobilität

Wissensgeschichte

Kulturgeschichte

Cultural Transfer

Cultural Mobility

History of Science

Cultural History

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Preliminary Material -- Copyright page -- Dank -- Transatlantische Aufklärung / Antonio Roselli and Hendrik Schlieper -- Menschenströme und Schriftverkehr / Fabienne Imlinger -- Luxus und égalité / Paul Strohmaier -- A „New Dispute“ of the New World / Alessandro Bonvini -- Contradicciones del espíritu ilustrado en la Francia de las luces / María del Carmen Marrero Marrero -- Knoten/Schreiben / Hendrik Schlieper -- Jenseits der Gewissheiten?! / Susanne Greilich -- Colonialism and Philosophy in the Histoire des deux Indes / Pierino Gallo -- Yarico, Pocahontas, Malinche / Michael Hofmann -- Tomás Antônio Gonzagas Cartas chilenas (~1789) / Fernando Nina -- Transatlantic Blake / Johannes Schlegel.

Sommario/riassunto

Der vorliegende Band geht auf ein interdisziplinäres Forschungskolloquium an der Universität Paderborn zurück. Fachvertreter:innen der Komparatistik, Romanistik, Germanistik,



Geschichtswissenschaft und Philosophie richten den Blick auf den Atlantik als Transfer- und Verkehrsraum des 18. Jahrhunderts. Im atlantischen Raum, so der Tenor der hier versammelten Beiträge, werden die inneren Widersprüche dieses Jahrhunderts mit besonderer Anschaulichkeit sichtbar, insofern sich hier Freiheit und Sklaverei, Gleichheit und Kolonialismus, Autonomie und Heteronomie kreuzen. Systematisch lesbar wird damit eine transatlantische Aufklärung, die durch die Zirkulation von Menschen, Waren, Texten und Ideen begründet wird. Die hier vorgeschlagene Perspektive stellt die Vorstellung einer monolithischen ›europäischen Aufklärung‹ infrage und weist auf, wie sehr aufklärerische Selbstbehauptung und -reflexion auf eine stete Auseinandersetzung mit dem transatlantischen ›Anderen‹ angewiesen ist, um auf diese Weise den Raum zu entfalten und den Blick auf unterschiedliche Zentren und Knotenpunkte der Aufklärung zu richten.