1.

Record Nr.

UNINA9910955166203321

Autore

Allemann Beda

Titolo

Heinrich von Kleist : Ein dramaturgisches Modell / Beda Allemann, Eckart Oehlenschläger

Pubbl/distr/stampa

Bielefeld, : Aisthesis Verlag, 2019

ISBN

3-8498-1404-1

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (430 pages)

Disciplina

838.609

Soggetti

Kleists Dramen

Kleists Prosa

Kleist

Heinrich von

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

[1., Aufl.]

Nota di contenuto

1. Einleitung 1.1 Antizipation als Grundthema 1.2 Die Grundverfassung Kleistscher Helden 1.3 Antizipation als dramaturgisches Prinzip 1.4 Das stationäre Gegen-Drama 1.5 Formel und Metapher 1.6 Die Erzählungen Kleists 2. Frühe Trauerspiele 2.1 Die Familie Schroffenstein 2.2 Robert Guiskard 3. Die Lustspiele 3.1 Der Zerbrochne Krug 3.2 Amphitryon 4. Plus und Minus 4.1 Penthesilea 4.2 Das Käthchen von Heilbronn 5. Staatsdramen 5.1 Die Hermannsschlacht 5.2 Prinz Friedrich von Homburg Die Antizipation des Prinzen Weitere Prämissen Dramaturgische Konsequenzen Rückzug des Kurfürsten [Das Schuldmotiv] [Spiel im Spiel] Der Schluß Anhang. Texte für den nicht fertiggestellten „Zweiten Teil“ 1. [Ohne Titel] 2. Mythos – antik und modern Editorisches Nachwort

Sommario/riassunto

„Als Grundformel der Kleistschen Dramaturgie wird ein potenzierter Begriff von dramatischer Antizipation eingeführt, der die herkömmlichen dichotomischen Leitbegriffe der Kleist-Forschung ablösen soll. Er besagt, daß die aus der Gattungspoetik geläufige und das Drama der tektonischen Form wesentlich bestimmende, aus der Bühnengegenwart auf Zukunft gerichtete Vorwegnahme eines Zieles sich bei Kleist in der Weise potenziert, daß der dramatische Held nicht nur sein Ziel verfolgt, das er erreicht oder an dem er tragisch scheitert,



sondern buchstäblich […] selbst zur Verkörperung dieser Antizipation wird. Als Bühnenfigur existiert er nur aus ihr.“ (Beda Allemann)