1.

Record Nr.

UNINA9910954151603321

Autore

Hitz Torsten

Titolo

Theorie und Praxis in der Philosophie der Antike : Demokrit, die Sokratiker, Platon und Aristoteles / Torsten Hitz

Pubbl/distr/stampa

Paderborn, : Brill | Fink, 2020

ISBN

9783846763933

3846763934

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource

Disciplina

180

Soggetti

Ethik

Weisheit

Tugend

Naturphilosophie

Mathematik

Homonymie

Klassifikation

Analogie

Element

Denkformen

ethics

wisdom

virtue

philosophy of nature

mathematics

homonymy

classification

analogy

element

theory of forms

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.



Nota di contenuto

Preliminary Material -- Einleitung -- Zerlegung in Elemente, Denken in polaren Gegensätzen und das Ideal umfassender Weisheit bei Demokrit -- Die Polarisierung von Weisheit in göttlichen Dingen und Weisheit in menschlichen Dingen bei den Sokratikern -- Generalisierung, Elementarisierung, Paradigmatisierung und die Unterscheidung zwischen Theorie und Praxis bei Platon -- Die Pros-hen-Aussage und die Unterscheidung zwischen Theorie und Praxis bei Aristoteles -- Ausblick -- Literaturverzeichnis -- Stellenregister -- Namensregister -- Sachregister.

Sommario/riassunto

In der Antike wurden Philosophie und Wissenschaft vielfach zergliedert: in göttliche und menschliche Weisheit, in Mathematik und Technik, in Naturphilosophie und Ethik. Stets ging es dabei auch um das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis. Im Buch wird gezeigt, wie die umfassende Weisheit der Vorsokratiker von den Schülern des Sokrates zerteilt wurde, wie Platon die getrennten Disziplinen als Einheit begriff und das Weisheitsideal der Vorsokratiker wiederbelebte, und wie Aristoteles die Verbindung zwischen theoretischen und praktischen Wissenschaften lockerte, ohne sie völlig aufzulösen. Zugleich werden die Denkformen untersucht, die beim Nachdenken über Theorie und Praxis zur Anwendung kamen: die Gegenüberstellung polarer Gegensätze und die Reduktion auf Elemente, die Platonische Klassifikationsmethode und die Aristotelische Proshen-Aussage. Diese Denkformen hängen eng mit den grundsätzlichen Standpunkten und Methoden des jeweiligen Philosophen zusammen. Jede Denkform hat aber auch ihre besonderen Konsequenzen für das Theorie-Praxis-Verständnis. So macht das Buch die Geschichte des philosophischen Verständnisses von Theorie und Praxis von den Vorsokratikern bis zum Ende der klassischen Antike greifbar.