1.

Record Nr.

UNINA9910953275403321

Autore

Charles Victoria

Titolo

[Perfect square] Marc Chagall / / [Victoria Charles]

Pubbl/distr/stampa

[New York], : Parkstone International, [2011]

ISBN

1-283-95850-3

1-78042-602-X

Edizione

[1st ed.]

Descrizione fisica

1 online resource (81 p.)

Collana

Perfect Square

Disciplina

759.7

Soggetti

Artists - Russia (Federation)

Lingua di pubblicazione

Tedesco

Formato

Materiale a stampa

Livello bibliografico

Monografia

Note generali

Includes index.

Nota di bibliografia

Includes bibliographical references and index.

Nota di contenuto

Leben und Werke Marc Chagalls; BIOGRAPHIE; INDEX DER WERK; ANMERKUNGEN

Sommario/riassunto

Chagall wurde in einer strengglaubigen judischen Familie geboren, in der das Verbot, den Menschen bildlich darzustellen, zum religiosen Dogma gehorte. Zwar lebte Chagalls Familie in armlichen Verhaltnissen, litt jedoch keine Not. Nachdem er zunachst bei der Aufnahmeprufung fur die Kunstschule des Barons Stieglitz durchgefallen war, gelang es ihm, in die von Nikolai Roerich geleitete Schule der Kaiserlichen Gesellschaft zur Forderung der Kunste aufgenommen zu werden. Chagall wahlte spater als Wohnsitz Paris. In dem Kunstlerviertel La Ruche traf er viele Landsleute u.a. Lipschitz, Zadkine, Soutine und Archipenko, die, angezogen vom Ruhm der Weltstadt, ebenfalls nach Paris gekommen waren. Bereits in den ersten Schriften uber Chagall, die in den 1920er Jahren erschienen, wurde mit Recht behauptet, dass Paris seiner Malkunst den notigen Schliff gegeben habe, eine sensible Sprodigkeit und Bestimmtheit der Linien, die nun eine sichere und genaue Stimmigkeit mit dem Farbklang bekamen, so dass die Linie gegenuber der Farbe oft zum beherrschenden Element wurde. Chagall besass von Natur aus eine stilistische Immunitat, er liess sich in seinem Schaffen anregen und bereichern, jedoch ohne seinem eigenen Stil untreu zu werden. Er begeisterte sich fur das Werk anderer Kunstler, lernte von ihnen und streifte seine jugendliche Unbeholfenheit ab, seinen Archimedespunkt aber verlor er nie. Bezeichnend ist, dass



Kritiker und Forscher in ihren Abhandlungen uber Chagalls Kunst haufig zur musikalischen Terminologie greifen. Chagalls Motive und Gestalten verfugen uber eine klangliche Wirkung. So erscheint die Farbe als Rhythmus, die Linie als Melodie. Diese Metaphorik entspricht einer Malkunst, die gleich der Musik auf den Begriff der Zeit bezogen ist."